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Feuerwehr

12.09.2019

Schmerzhaftes Patenbitten

Erfolgreiches Patenbitten: (sitzend, von links) Martin Gayr, Klaus Reile; (hinten, von links) Tobias Pfeifer (zweiter Festleiter), Manuel Gayr, Schirmherr Roland Wildfeuer und Helmut Burkhard.
Bild: Gayr

Die Baierfelder unterstützen 2020 die Kameraden in Hochfeld bei ihrem Fest

Mit Pauken und Trompeten, zusammen mit der Festkapelle, dem Musikverein Daiting, marschierte eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Hochfeld nach Baierfeld, um die Patenschaft anzufragen.

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Dieses Bild ist nicht allzu unbekannt, denn vor elf Jahren waren die Baierfelder Feuerwehr die Bittenden. Damals nahm Hochfeld die Patenschaft gerne an.

Das Patenbitten auf dem Dorfplatz in Baierfeld fand an einem schönen sonnigen Abend statt, wie nächstes Jahr gewünscht. Den herzlichen Empfang rundete die Begrüßung durch Vorsitzenden Martin Gayr und Festleiter Manuel Gayr ab. Bürgermeister Georg Vellinger aus Buchdorf war sich von Anfang an sicher, dass die Baierfelder nicht Nein sagen würden. Schirmherr Roland Wildfeuer aus Daiting wollte Vellinger gleich beim Wort nehmen und zum gemütlichen Teil übergehen, doch dies war so gar nicht im Sinne der Baierfelder. So schritt man zur Tat. Die anfragende Wehr sollte eine sogenannte „Saufleitung“, bekannt auch als Saugleitung aus der Leistungsprüfung der Feuerwehr, kuppeln – und zwar mithilfe eines dazu passenden „Sauftrupps“. Mit vollem Einsatz machten sich die Hochfelder ans Werk. Dabei mussten sich Festleiter, Schirmherr, zwei Festdamen und der Kommandant hinknien. Der „Sauftrupp“ legte sich derweil mächtig ins Zeug. Die Hochfelder wurden weiter auf die Probe gestellt, ob mit Erbsenschlagen oder dem Beweisen der Trinkfestigkeit, wobei das Gesöff mit Überraschungen im Krug gespickt war. Am Schluss die schmerzhafteste Aufgabe: Die Festabordnung musste auf die Knie und einen Luftballon, der sich am Ende eines langen Schlauchs befand, zum Platzen bringen.

Als die Patenschaft perfekt war, folgte der Austausch von Präsenten. Die Baierfelder schenkten eine massive Holzbank, nicht zuletzt, um diese nächstes Jahr vielleicht gleich zu nutzen, wenn der Heimweg dann doch zu weit ist. Der Abend stimmte die beiden Wehren ein auf das große Fest 2020. (dz)

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