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Landkreis

20.01.2020

Schüler handeln erfolgreich mit Aktien

Mit einem virtuellen Gewinn von über 4300 Euro konnten sich die Schüler des Teams „ICED OUT“ über einen Echtgeld-Preis von 150 Euro freuen.
Foto: Yannick Eibl

Beim Planspiel Börse der Sparkasse werden teils hohe Gewinne erwirtschaftet. Mit welchem Konzept das Siegerteam ein Plus von fast neun Prozent erreicht hat.

„Hat Ihnen schon einmal jemand 50000 Euro geschenkt? Mir jedenfalls niemand“, so eröffnete das Vorstandsmitglied der Sparkasse Donauwörth, Michael Scholz, die Siegerehrung zum Planspiel Börse. Vom 1. Oktober bis 6. Dezember bekamen 393 Schüler aus neun Schulen im Landkreis die Möglichkeit, mit einem Depot von 50000 Euro am Aktienkurs zu handeln – natürlich nur virtuell, jedoch trotzdem realitätsgetreu anhand der Echtzeit-Kurse aus Stuttgart.

Durch das Börsenspiel erhalten die Schüler nicht nur einen Einblick in die Aktienwelt oder können Anlagestrategien testen, sondern auch Preise gewinnen. So bekommen nicht nur die fünf besten aus 82 Teams eine finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse Donauwörth, sondern auch die drei Schulen mit der durchschnittlich größten Entwicklung der Depots. Außerdem gibt es einen Pokal für das besten Team. In der Regel nehmen laut Sparkasse Klassen ab der Mittelstufe am Planspiel teil.

Nur ein Drittel macht Gewinne

Dass „nicht jeder aufs richtige Pferd setzen kann“, so der Leiter der Wertpapierleitung Wolfgang Hirsch, sehe man auch daran, dass dieses Mal nur ungefähr ein Drittel der Teilnehmer Wertsteigerungen verbuchen konnte. Und das obwohl der Deutsche Aktien-Index dieses Mal eigentlich eine gute Grundvoraussetzung bot, so Hirsch. Weiterhin sei er froh darüber, dass dieses Mal so viele Transaktionen getätigt wurden. Durch die 3800 „Deals“ haben die Schüler sicher viel lernen und auch unterschiedliche Blickwinkel auf den Aktienmarkt erhalten können, lobte Hirsch.

Alles in allem soll den Jugendlichen bei dem Projekt ein Verständnis für die Wirtschaft und die Verzahnung von Politik und den Aktienkursen näher gebracht werden, so Scholz. Doch am Ende brauche man freilich auch ein Quäntchen Glück, um einen Preis zu erlangen.

Die besten Schulen

Platz drei

Platz zwei Mittelschule Oettingen mit einem Gewinn von 0,81 Prozent bei sechs Teams.

Platz eins Realschule Heilig Kreuz Donauwörth mit einem durchschnittlichen Gewinn von 1,71 Prozent bei vier Teams.

Die besten Schülerteams

Platz fünf Team „Lästerschwestern“, Mittelschule Oettingen, mit einem Enddepot von 52100,15 Euro (+4,20 Prozent).

Platz vier Team „Wirtschaftskrise“, Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen, mit 52424,01 Euro (+4,85 Prozent).

Platz drei „Uschi Mädels“, Mädchenrealschule St. Ursula Donauwörth, mit 52620,55 Euro (+5,24 Prozent).

Platz zwei Team „WerIstDieserBörse“, Gymnasium Donauwörth, mit 53754,34 Euro (+7,51 Prozent).

Platz eins Team „ICED OUT“, Realschule Heilig Kreuz, mit 54305,44 Euro (+8,61 Prozent). Andreas Wagner vom Gewinnerteam, das auch auf Bundesebene mit dem 26. Platz von insgesamt 2296 Teams stark abschnitt, erklärt die Taktik: „Wir haben uns immer gut informiert und alles miteinander abgesprochen.“ Am Ende habe ihnen vor allem die Aktie „Alientech“ zum großen Erfolg verholfen.

Ludwig-Bölkow-Schule Donauwörth mit einem durchschnittlichen Verlust von 0,16 Prozent bei zwei Teams.

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