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16.03.2009

Sechster Sieg in Serie

Die Oberliga-Basketballer des VSC MR PLAN Donauwörth sind weiterhin das Team der Rückrunde in der Oberliga Mitte. Beim heimstarken Tabellennachbarn SSV Schrobenhausen gewannen die Bären dank einer hochkonzentrierten Defensivleistung knapp mit 59:56 (38:29). Mit diesem sechsten Sieg in Folge wahrten die VSCler zwei Spieltage vor Saisonende ihre Chancen auf den dritten Tabellenplatz.

Die Vorzeichen für die Partie beim SSV Schrobenhausen, der in der laufenden Saison zu Hause lediglich gegen Tabellenführer Treuchtlingen verlor, waren alles andere als ideal. Mit Sven Ulrich, Robert Luxenhofer und Jakub Dobrocani fehlten drei Stammkräfte, wodurch lediglich acht einsatzfähige Akteure zur Verfügung standen. Ungeachtet dieses personellen Defizits begannen die Bären gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber mit einer kompakten Zonenverteidigung, was den Einheimischen während des gesamten Spielverlaufs erhebliche Probleme bereitete.

Im Angriff präsentierte sich Kapitän Lars Kobusch in Topform. Der "Capitano" erzielte trotz temporärer Sonderbewachung 20 seiner 22 Punkte in der ersten Halbzeit. Der Rest des Teams kämpfte gegen die körperlich überlegenen Schrobenhausener aufopferungsvoll in der Defensive und sorgte somit für gedämpfte Stimmung bei den 300 Zuschauern im voll besetzten Schrobenhausener Hexenkessel. Zur Pause führte der SSV dann mit 38:29. Im zweiten Spielabschnitt wurde die teilweise sehr hart geführte Partie noch kampfbetonter und hektischer. Die Gastgeber stellten auf Mannverteidigung um und erhöhten den Druck in der Offensive. Doch das Verteidigungsbollwerk der Bären hielt stand, wobei der Vorsprung des SSV nach dem dritten Viertel auf vier Punkte (47:43) geschmolzen war. In dieser Phase ergriff Alex Steger die Initiative und erzielte wertvolle acht Punkte in Folge.

Grabow mit einem Dreier der Matchwinner

Dann wurden die Zuschauer mit einer hochdramatischen Schlussphase für das mäßige Spielniveau entschädigt. Zwei Minuten vor Spielende glichen die Gastgeber mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 56:56 aus. Die Bären kamen dann 25 Sekunden vor der Sirene nochmals in Ballbesitz. Der mit einer Knöchelverletzung gehandicapte Aufbauspieler Holger Grabow organisierte umsichtig den letzten VSC-Angriff und versenkte neun Sekunden vor dem Abpfiff rotzfrech einen Dreier, wodurch der ohrenbetäubende Lärm in der Halle schlagartig verstummte. (ds)

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