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Donauwörth

27.11.2020

Sein Arbeitsplatz ist bei Airbus, seine Passion ist Weihnachten

Gregor von Kursell ist nicht nur Experte für Weihnachtslieder. Er hat sich auch intensiv mit der Geschichte internationaler Weihnachtsfilme befasst.

Gregor von Kursell arbeitet bei Aribus Helicopters in Donauwörth und ist ein echter Weihnachtsfan. Dieses Jahr teilt er sein Wissen über Weihnachtsfilme.

In Zeiten der Pandemie bleibt im Advent viel Zeit. Zeit, die mit einem guten und sehenswerten Film gefüllt werden könnte. Mit einem schönen Glas Rotwein auf dem Sofa, Plätzchen, der Knusperkram im Schüsselchen, lässt sich bei einer weihnachtlichen Romanze, Komödie oder gar einem Klassiker die Welt der Pandemie zur Seite schieben – also echte Erholung für den Kopf. Gregor von Kursell, der bereits 2019 in einer aufwendigen Recherche die Welt und Geschichte der Weihnachtslieder aufgearbeitet hat und im musikalischen Adventskalender der Donauwörther Zeitung sein enormes Wissen mit den Lesern und Usern teilte, hat auch 2020 nicht ungenutzt verstreichen lassen. Dieses Mal tauchte er in die Welt der Weihnachtsfilme ein.

Über 50 Streifen hat er sich bereits seit Dezember 2019 angesehen und auch bei sommerlichen Temperaturen das Genre der Weihnachtsfilme nicht vergessen. „Zum Glück spielt nicht jeder Weihnachtsfilm automatisch im Winter“, sagt der Filmkenner. Er habe einen guten Querschnitt verschiedener Weihnachtsfilm-Genres gewählt: Komödie, Romanze, Kinderfilm, böse Weihnachtsfilme und Varianten von Dauerbrennern wie der Dickens Weihnachtsgeschichte über den Weihnachtshasser Ebenezer Scrooge. „Allein hiervon gibt es sicher 100 verschiedene Versionen“, sagt der studierte Journalist, der an sich geschichtlich interessiert ist und sich parallel zu den Weihnachtsliedern mit vielerlei Themen beschäftigt, recherchiert, bündelt und Zusammenhänge erkennen will.

Dann klappt es mit dem magischen Moment

Bei seiner Recherche wurde er durchaus positiv überrascht. „Last Christmas“ – ein Kinofilm mit Emma Thompson und Emilia Clarke (Game of Thrones), der erst an Weihnachten 2019 in den Kinos lief, sei eine echte Perle. Oder auch „Zwei Weihnachtsmänner“ mit Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst, würde er jedem ans Herz legen.

„Man könnte an sich sagen, dass gute Schauspieler und namhafte Regisseure immer eine relativ hohe Garantie für einen guten Weihnachtsfilm bedeutet“, sagt Kursell, der bei Airbus Helicopters in Donauwörth beschäftigt ist. „Wenn die Besetzung stimmt, dann klappt es in der Regel mit dem magischen Weihnachtsmoment.“ Billige Produktionen seien Zeitverschwendung.

Privat schaut er mit seiner Familie immer wieder die gleichen Klassiker zu Weihnachten. „Der kleine Lord“ ist darunter, ebenso „Das fliegende Klassenzimmer“ in einer Produktion von 1954.

Der filmische Adventskalender der DZ startet am 1. Dezember und ist unter donauwoerther-zeitung.de zu finden.

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