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Ehrenamt

01.04.2020

Seit 60 Jahren bei der Wehr in Marxheim

Anton Reinhard (Mitte) erhielt die Auszeichnung von Vorsitzendem Patrick Haschner (links) und Kommandant Philipp Greipel.
Bild: Straßer

Feuerwehr zeichnet unter anderem Anton Reinhard aus. 19 Einsätze im Vorjahr

Der Rückblick auf das vergangene Jahr und die Ehrungen haben bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Marxheim im Mittelpunkt gestanden. Vorsitzender Patrick Haschner zeigte einige Aktivitäten und Veranstaltungen von 2019 auf. Kommandant Philipp Greipel blickte auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Im gesamten Gemeindebereich wurden insgesamt 40 Einsätze verzeichnet.

Die Feuerwehr Marxheim leistete mit 19 Einsätzen fast die Hälfte ab. Großen Dank sprach er allen aktiven Kameraden aus, die stets zahlreich an den Übungen mitwirkten. Im Durchschnitt beteiligten sich 18 Feuerwehrdienstleistende an den 24 Übungen – was eine sehr gute Beteiligung von 65 Prozent ergibt.

Bernd Straßer gab einen Rückblick über die derzeit mit zehn Buben und Mädchen gut besetzte Jugendfeuerwehr. Diese führte im vorigen Jahr zehn Übungen durch und nahm an Veranstaltungen wie dem Jugendfeuerwehrzeltlager und dem Wissenstest teil. Mittlerweile konnten drei Kinder aus der Kinder- zur Jugendfeuerwehr übernommen werden. Dies seien die ersten positiven Auswirkungen der 2018 gegründeten Kinderfeuerwehr, welche Julia Straßer in einem kurzen Bericht erläuterte. 2019 fanden zehn Gruppenstunden mit durchschnittlich 17 Kindern von 20 statt. Diese Stunden werden in verschiedene Einheiten aufgeteilt – es gibt neben Spiel und Spaß auch Einblicke in feuerwehrtechnische Aufgaben, wie etwa Erste Hilfe, Fahrzeugkunde, das Absetzen eines Notrufs und vieles mehr. Für ihre langjährige Treue konnten folgende Mitglieder geehrt werden: Manfred Müller, Peter Reinert, Peter Thrul für 40 Jahre; Walter Bauch für 50 Jahre und Anton Reinhard für 60 Jahre.

Anschließend richteten Kreisbrandmeister Jürgen Haschner und Dritter Bürgermeister Stefan Leibhammer ein paar Worte an die Mitglieder und bedankten sich ebenfalls für die vielen ehrenamtlichen Stunden und auch für das große Engagement der Betreuer der Jugend- und Kinderfeuerwehr, die „die Zukunft der Feuerwehr ist“. (dz)

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