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KirchlichesLeben

15.06.2019

Seit Jahrzehnten in der Gemeinschaft der Priester

Viele Geistliche aus dem Bistum Eichstätt feiern in diesem Jahr Weihejubiläum

Zahlreiche Priester im Bistum Eichstätt können in diesem Jahre ein Jubiläum anlässlich ihrer Weihe zum Priester feiern – einige davon kommen aus der Region oder waren hier tätig.

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65-jähriges Weihejubiläum

wurde am 29. Juni 1954 im Eichstätter Dom von Bischof Joseph Schröffer geweiht. Hirschbeck wurde 1928 in Huisheim geboren. Nach der Priesterweihe war er Aushilfspriester in Jahrsdorf und Freystadt sowie Kaplan in Hilpoltstein, bevor er 1956 zu Studien in Rom beurlaubt wurde. Nach Stationen in Forchheim und Windsbach war er ab 1966 als Militärpfarrer in Ingolstadt und München und wurde 1971 zum Militärdekan ernannt. 1972 wurde Hirschbeck Pfarrer in der Pfarrei St. Johannes in Neumarkt, von 1973 bis 1985 war er zudem Dekan von Neumarkt. Seit 1998 ist Hirschbeck im Ruhestand. Aufgrund seines kirchlichen und sozialen Engagements wurde ihm 1994 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Außerdem ist Hirschbeck Ehrenbürger und Träger der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Neumarkt.

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60 Jahre

wurde am 26. Juli 1959 in der Jesuitenkirche in Innsbruck zum Priester geweiht. Der 1933 in Hainsberg bei Dietfurt geborene Herz-Jesu-Missionar war ab 1976 für rund 20 Jahre Leiter der Heilig-Kreuz-Realschule in Donauwörth. Nach seiner Zeit als Superior eines Wohnheims der Herz-Jesu-Missionare in Innsbruck verbrachte Karg die ersten Jahre seines Ruhestandes in Freilassing. Seit 2016 lebt der heute 86-Jährige in der Hausgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare in Rebdorf. Dort ist er nach wie vor fest in den liturgischen Dienst eingebunden.

50 Jahre

Brummer spendete Bischof Alois Brems am 29. Juni 1969 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe. Brummer, geboren 1942 in Abenberg, war danach zunächst in Monheim, Ingolstadt und Nürnberg-Eibach seelsorgerisch tätig. 1971 wurde er Kaplan in Weißenburg. Ab 1974 war er Religionslehrer am Ingolstädter Gnadenthal-Gymnasium. 1975 wurde Brummer Studienrat, 1984 Oberstudienrat und schließlich 1992 Studiendirektor. Zugleich war er Spiritual für die Schwestern im Kloster St. Johann im Gnadenthal. 1997 wurde Brummer Domkapitular und Leiter der Hauptabteilung Seelsorge/Weiterbildung im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. 2008 verlieh ihm Papst Benedikt XVI. den Ehrentitel „Kaplan seiner Heiligkeit“ (Monsignore). Von 2009 bis 2012 war Brummer Caritasdirektor und Leiter der Hauptabteilung Caritas und Soziales im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. Zusätzlich betreute er zwischen 1990 und 2018 als Diözesanpräses den Mesnerverband der Diözese. Er engagierte sich beim DJK-Diözesanverband und dem Familienbund der Deutschen Katholiken im Bereich der Diözese Eichstätt. Domkapitular Brummer ging 2012 in den Ruhestand, den er in Eichstätt verbringt.

, geboren 1936 in Oberndorf, wirkte nach der Priesterweihe zunächst in Nürnberg-Altenfurt, Katzwang, Beilngries und als Kaplan in Heilsbronn. Ab 1975 war er als Benefiziumsprovisor in Wolframs-Eschenbach tätig. 1977 wurde Hans Schmidtlein Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und Diözesankaplan der Christlichen Arbeiterjugend. Ab 1984 betreute er die Pfarreien Bechhofen und Großenried. Seit 2007 ist Schmidtlein im Ruhestand, den er in Bechhofen verbringt.

25 Jahre

wurde 1966 in Wemding geboren. Nach seiner Weihe zum Priester war er zunächst als Aushilfe in Monheim, Neumarkt/Krankenhaus und als Kaplan in Ingolstadt/St. Pius eingesetzt. 1997 wurde er Kaplan in Weißenburg, ehe er 1998 dort Pfarradministrator und im selben Jahr noch zum Pfarrer ernannt wurde. Seit 2001 ist Konrad Bayerle zudem Dekan des Dekanats Weißenburg-Wemding.

wurde 1963 in Vohburg geboren. Nach einer kurzen Vertretungsstelle in Nürnberg-Katzwang und Altdorf bei Nürnberg wurde Gerhard Schlechta Kaplan in Berching. 1995 wechselte er als Kaplan nach Wemding und wieder ein Jahr später nach Nürnberg-Altenfurt, Fischbach und Moorenbrunn. 1998 übernahm Gerhard Schlechta die Pfarreien Fünfstetten und Sulzdorf mit der Expositur Gunzenheim. Seit 2007 ist er Pfarrer von Dietfurt, Hainsberg und Staadorf sowie seit 2016 von Töging und Eutenhofen.

Schuster wurde 1948 in Donauwörth geboren. Nach seiner Priesterweihe 1994 war er kurzzeitig als Vertretung in Stein und Burgoberbach im Einsatz, ehe er Kaplan – zunächst in Weißenburg, später in Beilngries – wurde. Ab 1998 war Schuster seelsorglicher Mitarbeiter am Klinikum Ingolstadt und in den Ingolstädter Pfarreien Gerolfing, Mühlhausen und Pettenhofen. Johannes Schuster verbrachte die ersten Jahre seines Ruhestandes in Ingolstadt-Mailing. Seit 2012 lebt er in Bad Abbach. Schuster ist Inhaber des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. (pm)

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