1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Sekundenschlaf: Schwerer Unfall auf B16

Genderkingen

18.09.2019

Sekundenschlaf: Schwerer Unfall auf B16

B16_Unfall.jpg
2 Bilder
Bei dem Unfall auf der B16 zwischen Genderkingen und Hamlar sind drei Autos zusammengestoßen und auf dem Radweg gelandet.  
Bild: Dommer

Kombi gerät bei Genderkingen auf Gegenfahrbahn und stößt mit zwei Autos zusammen. Alle Fahrzeuge werden von der Straße geschleudert.

Auf der B16 zwischen Genderkingen und Hamlar ist am Dienstag ein größerer Unfall passiert. Verursacher war ein junger Mann, der laut Polizei am Steuer eines Kleintransporters saß und offenbar kurz einnickte. Drei Personen wurden verletzt. Angesichts der Gesamtumstände ging das Unglück noch einigermaßen glimpflich ab.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Ein Auto überschlägt sich

Der 19-Jährige, der aus dem Donau-Ries-Kreis stammt, war um etwa 16.35 Uhr mit einem Firmenkombi auf der Bundesstraße in Richtung Donauwörth unterwegs. Zwischen Genderkingen und Hamlar geriet er – so schildert die Polizei – langsam immer weiter nach links auf die Gegenfahrspur, auf der es schließlich zum Zusammenstoß mit zwei entgegenkommenden Autos kam. Durch den Aufprall wurden alle drei Fahrzeuge von der Straße auf den Radweg geschleudert. Der zweite entgegenkommende Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Die beteiligten Fahrzeuge waren jeweils mit einer Person besetzt. Die Beteiligten hatten der Polizei zufolge Glück und erlitten nach ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Das Rote Kreuz brachte die Betroffenen in umliegende Krankenhäuser. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von schätzungsweise 20000 Euro.

Feuerwehr im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Asbach-Bäumenheim war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die B16 wurde in Richtung Rain gesperrt. Ursache für den Unfall dürfte ein Sekundenschlaf des 19-jährigen gewesen sein, so die Polizei. Deshalb ermittelt diese gegen den jungen Mann wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung. (dz)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren