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02.08.2012

Sendemast wirft Fragen auf

Neuer Vorschlag für Standort

Kaisheim Der geplante Sendemast nahe Kaisheim für den neuen digitalen Behördenfunk sorgt weiter für Diskussionen. Möglicher Standort ist nun am Waldrand nahe der Brücke über die B2, etwa 750 Meter entfernt vom Schlössle. „Niemand mag begeistert sein, aber wir haben wenig Alternativen“, erklärte Bürgermeister Franz Oppel dazu. An einem Mast nahe Kaisheim komme man nicht vorbei.

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Gemeinderat Karl Heinz Bablok (Grüne) hatte eine Reihe von Fragen und stellte mehrere Anträge. So interessierte ihn beispielsweise, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Mast vorliegt, denn: „Es geht um die Gesundheit unserer Bürger.“ Bablok wollte auch wissen, ob neben dem Behördenfunk auf dem Mast auch noch Sendeanlagen für Mobilfunk installiert werden sollen. „Die Gemeinde könnte das beschränken“, merkte Bablok dazu an.

Welche Antennen werden montiert?

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Mehrheitlich beschlossen die Räte, dass der Bürgermeister Informationen sammeln soll, welche Antennen mit welcher Leistung auf die Anlage kommen sollen, wo die nächsten Behördenfunkmasten in der Umgebung stehen sollen und welche Kosten auf die Gemeinde zukommen.

Franz Oppel stellte fest, solche Fragen könne nur ein Fachmann beantworten. Dass ein solcher dem Gremium Rede und Antwort steht, habe der Gemeinderat im Frühjahr mit 7:10 Stimmen abgelehnt. (wwi)

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