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20.06.2009

Service GmbH kommt

Donauwörth (-fd-) - Die umstrittene Service GmbH für die Kliniken und Seniorenheime im Landkreis kommt und der Verwaltungsrat des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gkU) hat sich auch auf den künftigen Leiter der Kardiologie-Abteilung am Stiftungskrankenhaus verständigt. Das sind zwei Ergebnisse aus der gestrigen gkU-Verwaltungsratssitzung.

Eine "intensive, faire und von gegenseitigem Respekt getragene Diskussion" sei der Entscheidung über die Service-GmbH vorausgegangen, so Landrat Stefan Rößle. Letztlich habe sich der Verwaltungsrat mit 10:4 Stimmen für die Gründung dieser vor allem von der SPD und der ökologischen und sozialen Fraktion (DSÖF) im Kreistag abgelehnten Gesellschaft entschieden. Nach wie vor seien die derzeit beim gkU fest angestellten Kräfte nicht tangiert. Übernommen würden lediglich die bisher bei einer Fremdfirma angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das gkU spare sich so Mehrwertsteuer in Höhe von rund 240 000 Euro, so Stefan Rößle und sei über die niedrigeren Löhne konkurrenzfähig zur freien Wirtschaft. Das Entgelt orientiere sich an den Tarifen der Gebäudereiniger und der Sparte Nahrung und Gaststätten. "Unsere Leute werden keinesfalls weniger verdienen", sagte Rößle. Man sei nämlich übereingekommen, ein Teil des gesparten Geldes in die Gehälter der Service-GmbH fließen zu lassen. Bei der Gestaltung der neuen Verträge werde zudem der Personalrat mit eingebunden.

Der Name des neuen Kardiologie-Chefs wurde gestern noch unter Verschluss gehalten. gkU-Vorstand Ulrich Seidel verwies auf Landrat Stefan Rößle und der begründete das Schweigen damit, dass die Verträge noch nicht unterzeichnet seien.

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