Kirchliches Leben

05.07.2018

Sie darf jetzt predigen

Nach dem Gottesdienst zogen (von links) Pfarrerin Sabine Schneider, Prädikantin Monika Kechele und Dekan Johannes Heidecker zusammen mit der Gemeinde von der Kirche zum Dorfplatz.
Bild: Harald Fürnrohr

Monika Kechele wird in Ebermergen als Prädikantin eingeführt

Mit einem besonderen Ereignis verbunden war heuer das Kirchweihfest in Ebermergen. Im Rahmen des Gottesdienstes, in dem Vereine mit ihren Fahnenabordnungen zugegen waren, führte der evangelische Dekan Johannes Heidecker die aus Ebermergen stammende Monika Kechele als Prädikantin ein.

Dieses Amt berechtigt diese, Predigten selbst zu verfassen und Gottesdienste – auch mit Abendmahl – zu leiten. Monika Kechele ist schon seit Jahren in der Kirchengemeinde Ebermergen aktiv. Sie gehört dem Kirchenvorstand an und wirkte bislang als Lektorin. Die Ausbildung zur Prädikantin umfasste acht Wochenendkurse an verschiedenen Orten (Schwanberg, Rothenburg und Heilsbronn). „Es war anstrengend, aber schön“, so die 47-Jährige, „die geistlichen Impulse und der Unterricht waren sehr bereichernd.“ Nach den Kursen musste die Ebermergenerin unter anderem einen selbst gestalteten Prüfungsgottesdienst abhalten und mit Regionalbischof Michael Grabow ein persönliches Gespräch führen. Im Einführungsgottesdienst erklärte Dekan Heidecker, für die Verkündigung des Glaubens brauche es alle. Jeder Christ habe wohl Glaubenserfahrungen, die man einander weitersagen dürfe. Es sei segensreich, wenn Menschen aus unterschiedlichen Milieus predigen. Monika Kechele sei insofern auch eine Bereicherung für die Gemeinden im Dekanat Donauwörth. In diesem wird Monika Kechele künftig eingesetzt.

In dem Gottesdienst hielt die Prädikantin dann auch gleich die Predigt – und bekam an deren Ende Applaus. Im Dekanat ist aktuell nur eine weitere Prädikantin tätig: Meike Stelzle (Kirchengemeinde Donauwörth). Nach dem Gottesdienst zogen die Besucher – angeführt von der Stadtkapelle Harburg – von der Kirche zum Dorfplatz. Dort fand ein Standkonzert statt, dem ein gemeinsames Mittagessen im Schützenheim folgte. (wwi)

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