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Konzert II

28.12.2018

So erfrischend klingt Weihnachten

Den Staudheimer Jugendchor gibt es schon seit 2008. Auch in diesem Jahr erfreute er die Zuhörer wieder in der St.-Quirin-Kirche kurz vor dem Christfest mit einem wunderschönen Weihnachtskonzert.
Bild: Manfred Arloth

Jugendchor Staudheim singt sich mit neuem geistlichen Lied und sanften Popsongs in die Herzen des Publikums

Mit einem berührenden einstündigen Weihnachtskonzert erfreute der Jugendchor Staudheim die Zuhörer in der voll besetzten Pfarrkirche St. Quirin. Neue geistliche Lieder, wie sie der Chor unter Leitung von Albert Braun seit 2008 jeweils unmittelbar vor Weihnachten aufführt, gehören seit jeher zum Repertoire des Chors. Eine Reihe von Instrumenten – Steirische, Klarinette, Klavier, Gitarre, Kontrabass, Percussion, Marimba, Querflöte, Horn und Trompete – begleitet je nach Bedarf die Sängerschar, die aber auch hervorragend a cappella singt. Der erfrischende Sound gefällt offensichtlich nicht nur den zwölf jungen Mitwirkenden, sondern auch den Zuhörern.

Bevor das Mottolied „Frieden wünsch ich dir“ angestimmt wurde, begrüßte Stadtpfarrer Jörg Biercher die Besucher. Die Weihnachtszeit sei eine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit und nach Gott, sagte er. Moderator Hans Schöffer stellte Liedermacherin Kathi Stimmer-Salz-eder vor, die schon viele Lieder getextet und auch komponiert hat, beispielsweise eben auch das Motto-lied. „Wo ich auch stehe, du warst schon da“ ist eine Komposition von Songwriter Albert Frey.

Das ruhige Tempo und der Refrain mit dem Endsatz „Ja, ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst“ gefielen besonders. Es folgte „Blowin’ in the Wind“, der bekannte Hit von Bob Dylan, ins Deutsche übersetzt von Hans Bratke mit den Worten „Die Antwort weiß ganz allein der Wind“.

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Drei instrumentale Einlagen waren ein Genuss und gaben dem Chor eine Verschnaufpause. Zuerst erklangen zwei Lieder aus Schweden, nämlich „Septembersol“ von Leif Lundberg und „Annas visa“ von Leif Göras. Das dritte Stück, „Down by the Sally Garden“, war ein Lied aus Irland. Der Chor war gefordert beim Gospel „Down in Bethlehem“ von Chorkomponist Lorenz Maierhofer, aber nicht minder beim südafrikanischen Folksong „Siyahamba“, arrangiert von Donald Moore: flott, mitreißend.

Das wohl schönste Lied des Abends war „Der ewige Kreis“ aus dem Musical „König der Löwen“ (deutscher Text von Michael Kunze, Melodie von Elton John): Beeindruckend waren die herrlichen Sopran-Soli. Gekonnt spielten eine Querflötistin und ein Marimbafon-Spieler „Duggan Theme“ von Gareth Farr.

Der Chor rundete das Konzerterlebnis ab mit „Du bist das Licht“ von Gregor Meyle, „Hört den Glockenklang“ von Jutta Hager (Text) und Eric Bond (Melodie), dem „Himm-lischen Adventsjodler“ von Lorenz Maierhofer und dem wunderschönen „Und überm Stall, dem kloana Stall, da stand ein Stern. Und überall, wo’s finster war, da hat sein Licht die Welt erhellt“ (Text und Melodie: Enrico de Paruta), bei dem alle mitsangen. Die Mitwirkenden freuten sich riesig über den starken Beifall und revanchierten sich mit einer Zugabe.

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