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27.06.2009

So erholt sich auch der Rasen

Rain Tausende Besucher hat die Gartenschau in Rain schon angelockt. Bei strahlendem Sonnenschein glänzten die Blumen bis jetzt um die Wette. Doch was, wenn es wie in der vergangenen Woche heftig regnet? Lohnt sich dann überhaupt ein Besuch der Gartenschau? "Aber klar" - da sind sich Eva Linder (Geschäftsführerin Natur in Rain) und Christina Zauner (Pressesprecherin) sicher. "Wichtig ist nur, dass man sich gut anzieht. Feste Schuhe und auf jeden Fall einen Regenschirm", rät Linder.

Regenschirme sind auch bunt

Die Schau sei zwar freilich nicht ganz so toll wie bei Sonnenschein, aber es gebe genügend Sehenswürdigkeiten. "Außerdem bleibt es aufgrund der vielen Regenschirme dann auch wieder bunt", so die Geschäftsführerin. Zauner fügt hinzu: "Und so kann sich der Rasen auch mal ein wenig erholen."

Ein weiterer Vorteil bei Regen: Die Aussteller können sich viel mehr mit jedem Einzelnen beschäftigen, intensivere Gespräche sind möglich. Für die Donauwörther Zeitung haben die beiden Frauen einen Rundgang bei Regen gemacht und Unterschlupf-Möglichkeiten sowie interessante Eckpunkte, die überdacht sind, aufgestöbert:

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Blumenhalle: Darin finden in regelmäßigen Abständen verschiedene Ausstellungen statt. Derzeit findet dort die Rosenschau statt. Dabei kann man den vielen Floristen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen oder sich Tipps für seine eigenen Blumen holen.

Und wer einfach mal entspannen will, kann dies auf roten gemütlichen Sofas in der Halle tun.

Treffpunkt Grün: Die Gärtnerei Graf aus Oettingen hat diesen Treffpunkt in einer kleinen Hütte organisiert und berät speziell Kakteen-Liebhaber. Aber auch für alle anderen Pflanzen- und Gartenfragen haben die Frauen und Männer Tipps und Ratschläge parat.

Kinderspielplatz: Selbst wenn es regnet, ist für die kleinen Gartenschau-Besucher einiges geboten. Auf dem Spielplatz gibt es ein Häuschen, indem sich Angelika Speyer jeden Tag etwas für die Kinder einfallen lässt. Beispielsweise Brotfladen backen und Getreidekörner fühlen.

Imkerei: Der Imker-Kreisverband Donau-Ries hat einen großen überdachten Stand mit Leckereien aus Honig. Ob Kosmetik, Met oder Salben - es ist für jeden Anlass etwas dabei. Natürlich kann man sich auch ausführlich über die Imkerei selbst informieren.

Amt für Landwirtschaft und Forsten Nördlingen: Dort erfährt man nicht nur spannende Informationen über die heimischen Wälder, sondern kann verschiedene Holzarten fühlen und riechen.

Amt für Landwirtschaft und Forsten Aichach-Friedberg: Hier wechseln sich verschiedene Einrichtungen ab. Beispielsweise zählen die Floristik-Schüler des staatlich-beruflichen Schulzentrums aus Neusäß zu den Ausstellern. Sie zeigen Körperschmuck aus Pflanzen.

Ferienland Donau-Ries: Diese Dauereinrichtung befindet sich direkt neben dem Rainer Schloss. Hier können sich Besucher über Freizeitaktivitäten im Landkreis Donau-Ries informieren.

Zucker-Kunstwerke

Stiftung St. Johannes Schweinspoint: Im Rainer Schloss hat die Behinderteneinrichtung bei Marxheim einen Dauer-Informationsstand. Außerdem helfen sie nach Feierabend, den Park wieder sauber zu machen.

Bäckerei Heckl: Bäckermeister Dominik Heckl hat extra für die Landesgartenschau tolle Blumengebilde aus Zucker gezogen. Diese können in der Bäckerei bei einem Kaffee in drei Glasvitrinen angeschaut werden.

Rathaus: Dort bekommen die Besucher einen Eindruck von Rain. In einem Modell ist die Blumenstadt genau aufgebaut.

Raffeisenbank Rain: In der Raiffeisenbank Rain, Bahnhofstraße 6 werden während der Gartenschau die Ausstellung die Gewinnerbilder des Malwettbewerbes der Grund- und Realschulen gezeigt. Thema war anlässlich der Gartenschau "Mein Garten und die Umwelt".

Museum: Während der Gartenschau hat das Stadtmuseum täglich von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Je nach Motto der aktuellen Ausstellungen der Gartenschau verändern die Verantwortlichen das Thema in ihren Räumlichkeiten.

Galerie: Die Firma Dehner darf natürlich nicht fehlen. In dessen Galerie können sämtliche Blumenarten bestaunt werden. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, die Ausstellung mit einem Einkauf zu verbinden - ist aber keine Pflicht.

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