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Konzert

17.04.2019

So klingt’s in Genderkingen

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Die Mitwirkenden des Gemeinschaftskonzerts: Der Männergesangverein „MGV Frohsinn“ (oben), der Kolping-Chor (Mitte, rechts), der Kirchenchor Genderkingen (Mitte links) und die „Musikmäuschen“ (unten).

Vier Genderkinger Chöre musikalisch vereint. Die Sänger sind zwischen vier und 83 Jahren alt

Mit seinen rund 1200 Einwohnern ist Genderkingen ein wohl eher beschaulicher Ort. Umso erstaunlicher mutet es an, dass dort gleich vier heimische Chöre in einer Benefizveranstaltung ihr Können unter Beweis stellten. Sängerinnen und Sänger zwischen vier und 83 Jahren standen gemeinsam auf der Bühne, um den Zuhörern einen bunten Melodienstrauß aus unterschiedlichen Genres zu präsentieren. Der Kulturausschuss des Gemeinderates hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen, deren Erlös je zur Hälfte dem Kindergarten beziehungsweise der Renovierung des Kreuzwegs in der Kirche Peter und Paul zugute kam. Moderator Kurt Klebl führte kurzweilig und informativ durch den Abend.

Der Männergesangsverein „MGV Frohsinn“ wurde 1966 gegründet und musste zwischenzeitlich aufgrund von Sängermangel das Chorsingen einstellen. Die verbliebenen Sänger trafen sich aber dennoch regelmäßig zum Singen volkstümlicher Gesänge. Heute umfasst der Chor – unterstützt von drei Damen – stattliche 21 Sänger und ist seit 2018 auch wieder Mitglied im Chorverband Bayerisch-Schwaben. Für dieses Konzert konnte Rainer Pfaffendorf als Chorleiter gewonnen werden. Begleitet von Martin Gastl am Akkordeon interpretierte der Chor Weisen wie „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ oder „Ach wie ist´s möglich dann“. Dynamisch wunderschön vorgetragen wurde das „Fein sein, beinander bleib´n“.

Der 1983 gegründete Kolping-Chor unter Kreischorleiterin Gabriele Meier umfasst derzeit 13 Sängerinnen, von denen noch zwei aus der Gründungszeit dabei sind. Sie haben sich vor allem dem neueren geistlichen Liedgut gewidmet. Mit drei Gitarren und Gabriele Meier am Keyboard interpretierten sie überzeugend und mitreißend „Komm herein“ und „Gib du mir Stimme“ sowie zwei Songs des evangelischen Pfarrers und Liedermachers Clemens Bittlinger „Gedankenspiel“ sowie „Mein Sonntag“.

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Die „Musikmäuschen“ fanden in Margit Keller und Manuela Teschauer zwei versierte und umsichtige „Chorleiterinnen“, denn nicht nur Gesang, sondern auch Finger-spiele und Tanzen gehörte zum Auftritt der Vorschulkinder. Sie ernteten mit dem in Szene gesetzten „Beim Bimperlwirt“, dem Indianerlied „Mani Wastete Yo Kula“, dem russischen Kinderlied „Jimba, jimba babaluschka“ und weiteren Songs großen Beifall.

Der Kirchenchor Genderkingen unter der Leitung von Max Höringer wagte sich an recht ansprechendes weltliches Liedgut wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Du passt so gut zu mir“ von den Comedian Harmonists oder auch „Warum bist du gekommen“ aus der Oper „Bajazzo“ von Leoncavallo. Mit „Die Rose“ von Bette Midler schlugen die Sängerinnen und Sänger etwas besinnlichere Töne an.

Neben dem gemeinsamen Singen von Liedern war der Höhepunkt des Abends das von den Chören zusammen gesungene „Genderkinger Heimatlied“, das von Gabriele Meier zu diesem Anlass extra für vierstimmigen gemischten Chor gesetzt wurde.

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