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Donauwörth

09.01.2020

So will die EBD Donauwörth attraktiver gestalten

Die „Top Fünf“ der EBD: (von links) Sebastian Heckl, Karl Kammer, Martina Tögel, Raimund Brechenmacher, Manfred Hofer.
Bild: Heckl

Die Engagierten Bürger stellen ihre Stadtratsliste auf. Versäumnisse der Stadtpolitik sollen aufgearbeitet werden.

Der Verein „Engagierte Bürger Donauwörth“ (EBD) verabschiedete im Rahmen der Vollversammlung einstimmig die Liste seiner Kandidaten. Mit einer Mischung aus erfahrenen Stadtratsmitgliedern und jungen Anwärtern steht bei der Wahl Mitte März viel Potenzial zur Auswahl.

Vorsitzender Andreas Kopton zeigte sich bei der Veranstaltung im Gasthaus zum Bären erfreut über das Engagement der Mitglieder in den letzten sechs Jahren. Durch die 254 Veranstaltungen, wie beispielsweise der EBD-Bürgerplattform „Do red i“ oder dem „EBD-Starkbieranstich“ mit Fastenpredigt in Auchsesheim, beweise die EBD, dass sie auch über den Wahlkampf hinaus für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Donauwörth engagiert sei. Mit mehr Mandaten in der kommenden Kommunalwahl werde die EBD „die Stadt positiv verändern“.

Platz eins für Manfred Hofer

Die Liste wird angeführt von Manfred Hofer. Er ist seit über 30 Jahren selbstständiger Parkettlegermeister und ehrenamtlich in der Vorstandschaft der Parkett-Innung Schwaben, wohnhaft in Riedlingen und seit zwölf Jahren im Donauwörther Stadtrat. Der 59-jährige wünscht sich vor allem, dass Wnicht immer auf den gleichen Schienen gefahren wirdW und stattdessen weitergedacht werden sollte. „Im Vordergrund sollte das Allgemeinwohl stehen und nicht das Interesse des Einzelnen und des einzelnen Stadtrates.“

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Mit dem Vorsitzenden des Jugendzentrum Donauwörths schicke die EBD eine „Stimme der Jugend“Sebastian Heckl ins Rennen, wie es auf der Versammlung hieß. Der duale Student der Wirtschaftsinformatik, welcher in der Parkstadt aufgewachsen ist, setze sich seit Jahren für die Interessen der jungen Menschen ein. Heckl ist Träger des Jugendleistungspreises der Stadt Donauwörth. Dem 25-Jährigen gehe es nicht nur darum, das kulturelle Angebot für Menschen in Donauwörth attraktiver zu machen, sondern auch um die allgemeine Stadtentwicklung, wie etwa einer Veranstaltungshalle. „Es kann nicht sein, dass für Schulabschlüsse et cetera auf andere Städte oder Gemeinden ausgewichen werden muss.“

Ziel: Begeisterung für die Stadt

Auf Platz drei tritt Raimund Brechenmacher an. Der selbstständige Bauunternehmer lebt in Nordheim und ist seit 18 Jahren Stadtrat, Forstreferent und verantwortlich für das Kiwanis Oktoberfest Donauwörth. Dem 59-jährigen sei es wichtig, dass die Bewohner und Besucher von Donauwörth zufrieden mit, beziehungsweise begeistert von der Stadt sind. „Donauwörth soll durch stetige Verbesserung von Tourismus und Wirtschaft belebt und lebenswert bleiben.“

Auf Platz vier tritt Karl Kammer an. Der 58-jährige selbstständiger Bau-Ingenieur aus dem Stadtteil Riedlingen engagiert sich ehrenamtlich bei den Kiwanis Donauwörth. Er sieht in der Stadtentwicklung mehr als Nachholbedarf. „Die Stadt muss hierbei gemeinsam an einem Strang ziehen, um Versäumtes nachzuholen.“

Auf Platz fünf folgt Martina Tögel. Sie ist Teamleiterin im Jobcenter Heidenheim und lebt mit ihrer Familie im Stadtteil Riedlingen. Sie wünscht sich, dass Donauwörth „wieder zu einem überregionalen Anziehungspunkt für Menschen jedes Alters und vor allem Familien wird“. Die 35-jährige Volljurisitin findet, „dass Probleme und Projekte angepackt werden sollen und nicht durch langwierige Diskussionen und Gutachten endlos in die Länge gezogen werden“.

Bei der Auftaktveranstaltung der EBD am 7. Februar um 17 Uhr am Café Venezia vor dem Rathaus wird es unter anderem die Möglichkeit geben, die Kandidaten der EBD kennen zu lernen. Darüber hinaus sind die Kandidaten an diversen Terminen und Orten in Donauwörth mit dem Wahlkampfmobil „Blauen Elise“ anzutreffen.

Die Liste der EBD für den Stadtrat: 1. Manfred Hofer, 2. Sebastian Heckl, 3. Raimund Brechenmacher, 4. Karl Kammer, 5. Martina Tögel, 6. Tino Schwendner, 7. Hubert Gerstmeier, 8. Michael Öhlhorn, 9. Anette Kopton, 10. Ralph Kutsch, 11. Jürgen Zajitscheck, 12. Michael Weigl, 13. Michaela Först, 14. Daniel Kopton, 15. Florian Britzelmeir, 16. Viktor Lebedew, 17. Ute Küfner, 18. Andreas Gansmeier, 19. Armin Furthmüller, 20. Klaus Bender, 21. Julia Britzelmeir, 22. Rainer Küfner, 23. Thomas Gallenberger, 24. Achim Schubert, 25. Johannes Obermaier, 26. Verena Stempfle, 27. Ludwig Müller, 28. Johann Engelschall, 29. Gottfried Blechschmidt, 30. Dr. Joachim Knüpfer.

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