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Daiting

15.02.2019

Solarpark auf einem Acker?

Auf dem Gebiet der Gemeinde Daiting könnte ein Solarpark entstehen. 
Bild: Gloria Geißler (Symbolbild)

Firma plant Fotovoltaikanlage zwischen Hochfeld und Baierfeld. Gemeinderat ist positiv eingestellt.

Auf einem Acker im Jura-Gebiet könnte bald ein Solarpark entstehen. Ein Unternehmen ist an die Gemeinde Daiting herangetreten und möchte ein solches Projekt auf einer Fläche südlich der Kreisstraße zwischen Hochfeld und Baierfeld verwirklichen. Ein Vertreter der Firma Green Vest Solar informierte nun den Gemeinderat.

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Nach Auskunft von Bürgermeister Roland Wildfeuer handelt es sich um ein drei Hektar großes Areal, das einem Landwirt aus dem Raum Donauwörth gehört. Auf dem Gelände könnte eine Freiflächenfotovoltaikanlage installiert werden mit einer Nennleistung von 2500 Kilowatt. Die, so erklärte der Firmenvertreter, könnte so viel Strom erzeugen, dass damit 740 Drei-Personen-Haushalte versorgt werden könnten. Zum Vergleich: In der Gemeinde Daiting gibt es rund 290 Haushalte.

Die Fläche böte sich für ein solches Vorhaben an, obwohl sie bewirtschaftet wird. Grund: Bei dem Acker handelt es sich um ein „landwirtschaftlich benachteiligtes Gebiet“, also einen weniger fruchtbaren Boden. Darauf ist den rechtlichen Bestimmungen zufolge eine Fotovoltaikanlage zulässig.

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Entscheidung soll am kommenden Montag fallen

Damit diese überhaupt realisiert werden kann, muss die Kommune den Flächennutzungsplan entsprechend ändern. Darüber will der Daitinger Gemeinderat in einer Sitzung am kommenden Montag um 19.30 Uhr in der Gemeindekanzlei beraten. Bereits 2017 hat das Gremium dem Grundstücksbesitzer wissen lassen, dass es gegenüber dem Projekt positiv eingestellt sei.

Die Fläche befinde sich an einem Südhang und sei aus der Umgebung nicht einsehbar, erklärt Wildfeuer. Sollten die Räte zustimmen, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, könnte die Firma an einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen. Für die nächste endet die Frist am 1. März. Ist das Unternehmen erfolgreich, sollen die nächsten Schritte folgen.

Johannes Strasser, der mit seinem Beraterbüro das Projekt betreut, sähe es gerne, wenn die Anlage von einer Energiegenossenschaft betrieben würde.

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