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Donauwörth

29.07.2018

Sonne, schwarzes Eis und gezupfter Wasserbüffel

Beim „Street Food Festival“ in Donauwörth gab es einige kulinarische Besonderheiten
Bild: Helmut  Bissinger

„Street-Food-Festival“ lockt Tausende nach Donauwörth. Ein Blick in die Welt der Imbissbuden.

Familien sind da, junge Erwachsene und Jugendliche, aber auch viele Senioren. „Straßenessen“ ist offenbar angesagt. Tausende von Menschen – insgesamt waren es nach Schätzungen des Veranstalters rund 16000 – besuchten am Wochenende das „Street-Food-Festival“ auf dem Donauwörther Festgelände an der Neuen Obermayerstraße. 28 verschiedene Stände, neu-deutsch Food-Trucks genannt, waren aufgestellt. Auf der Bühne spielten Bands, die zahlreichen Biergarnituren auf dem Platz waren voll besetzt, ebenso die Liegegarnituren.

„Wenn es nicht ganz so heiß gewesen wäre, hätten wir noch mehr Gäste gehabt“, bilanzierte Veranstalter Eric Simanowski am Sonntagabend. Sein Konzept fußt auf der Erkenntnis, dass „Essen auf die Hand“ und ein wenig Unterhaltung dazu immer funktionieren.

Die Köstlichkeiten, die angeboten wurden, waren exklusiv: von Heuschrecken über Burger oder Falafel bis hin zu Eis-Tacos und schwarzem Softeis. „Dieser Mix war uns wichtig“, erklärt Simanowski. Dazu gab es einen Wasserspielplatz, die Ausstellung von Sponsoren und ein Trampolin. Die hohen Temperaturen sorgten für einen unablässigen Andrang am Getränkeausschank. Als regionaler Anbieter waren Martina und Martin Grob aus Allmannshofen vertreten. Sie züchten seit fünf Jahren Wasserbüffel. Im eigenen Hofladen wird das besondere, fettarme Fleisch verkauft. Nun hat die Familie den Street-Food-Bereich als Absatzmarkt entdeckt. „Das Interesse ist groß“, berichtet Martin Grob. Gezupfter Wasserbüffel in der Dinkelsemmel mit Karotten, Kartoffel und Birne, abgerundet von einer Barbecuesoße, waren schnell zum Renner geworden.

Mehr ein Hingucker als ein gefragter Imbiss waren die Salate eines anderen Anbieters, der seine Salatgarnitur mit Heuschrecken und Mehlwürmern garnierte. Auch die Süßigkeiten-Liebhaber kamen auf ihre Kosten: zum Beispiel mit „schwarzem Eis“ auf der Basis von Vanilleeis.

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