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02.07.2020

Sozialarbeiter für Deiningen

Jede Mittelschule hat nun eine solche Stelle

Wenn die Mittelschule in Deiningen zum Schuljahr 2020/21 nun auch einen Jugendsozialarbeiter bekommt, ist dem Landkreis ein Lückenschluss gelungen. Bislang hatte das Kultusministerium den Bedarf an dieser relativ kleinen Schule nicht gesehen und den Förderantrag abgelehnt. „Es war schwierig, aber nun haben wir dank glücklicher Umstände überraschend doch die Zusage für Deiningen bekommen“, sagte Jugendamtsleiter Adelbert Singer am Dienstag in der Kreis-Jugendhilfeausschusssitzung.

Damit verfügt dann auch die letzte der 15 Mittelschulen im Landkreis über einen Jugendsozialarbeiter. Eine Situation, die allgemein als begrüßenswert eingestuft wird. Auch Grundschulen und Realschulen melden hier Bedarf an, wie Singer sagte.

Kreisrätin Gabriele Fograscher formulierte ihren Unmut darüber, dass die Förderrichtlinien in diesem schulischen Bereich mittlerweile nicht mehr auf dem Stand dessen seien, was notwendig ist. „Diese Förderrichtlinien sind wirklich ein Ärgernis!“, sagte sie. „Es wäre an der Zeit, sie anzupassen.“

Der Jugendhilfeausschuss stimmte einhellig für die Errichtung einer förderfähigen Jugendsozialarbeiterstelle in Deiningen. Die Verwaltung wird nun entscheiden, unter welcher Trägerschaft das passieren soll – Katholische Kinder- und Jugendhilfe Donau-Ries oder Lebenshilfe Donau-Ries. (wüb)

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