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Donauwörth

06.04.2021

Sparkasse Donauwörth hat im Vorjahr 113 Immobilien vermittelt

Die Sparkasse Donauwörth hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2020 vorgestellt. Die Verantwortlichen blicken zufrieden auf das vergangene Jahr.
Foto: Wild

Die Sparkasse Donauwörth legt die Geschäftszahlen für das Jahr 2020 vor. Was besonders auffällig ist und in welchen Bereichen sich die Pandemie bemerkbar macht.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie blicken die Verantwortlichen der Sparkasse Donauwörth auf ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis für das Jahr 2020 zurück. „Das vergangene Jahr war davon geprägt, unseren Kunden in einer guten Partnerschaft durch diese schwierige Zeit zu helfen. Besonders betroffen sind der Einzelhandel, das Dienstleistungsgewerbe, das Hotel- und Gaststättengewerbe, teilweise das produzierende Gewerbe aber auch Menschen, die von der Kurzarbeit betroffen sind. Diese Herausforderungen gilt es zu meistern“, so Vorstandsvorsitzender Johann Natzer in einer Pressemitteilung.

Besonders die schnelle Kredit- und Liquiditätshilfe für mittelständische Firmenkunden oder Stundungen von Kreditzahlungen hätten 2020 eine hohe Nachfrage verzeichnet. Verschärft wurde und wird die Situation dem Geldinstitut zufolge nach wie vor für Gewerbetreibende und Firmen, die auf die Auszahlung von beantragten Vorschüssen und staatlichen Überbrückungshilfen warten. Zahlreiche Kunden hätten beispielsweise in Form von Corona-Darlehen oder durch das Aussetzen der Tilgung ihrer Darlehen unterstützt werden können.

Sparkasse Donauwörth: Kreditgeschäft auf hohem Niveau

Insgesamt hätten sich 2020 das Kreditgeschäft, aber auch die Vermögensanlagen der Kunden auf hohem Niveau bewegt. Die positive Entwicklung bei der Sparkasse Donauwörth hätten dazu geführt, dass die Bilanzsumme um 151 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro (plus 11,9 Prozent) stieg. „Das große Vertrauen der Kunden in die von der Sparkasse angebotenen Produkte führte zu einem um 131 Millionen Euro (plus 5,6 Prozent) gestiegenen Kundengeschäftsvolumen, das jetzt knapp 2,5 Milliarden Euro beträgt“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Auffallend seien die überdurchschnittlich hohen Geldanlagen bei der Sparkasse gewesen, die hohe Bereitschaft der Kunden, Wertpapiere zu erwerben und eine ausgeprägte Nachfrage nach Immobilien und Edelmetallen wie Gold und Silber. Mit 113 vermittelten Immobilien hatte die Sparkasse den zweithöchsten Wert ihrer Unternehmensgeschichte. Das Geschäft mit Edelmetallen hat sich nahezu verdreifacht im Vergleich zum Vorjahr.

Digitale Angebote werden in der Pandemie deutlich mehr genutzt

Beschleunigt hat sich aufgrund der Corona-Situation die überdurchschnittliche Nutzung der digitalen Angebote wie Online-Banking, die Sparkassen-App für Handys sowie die kontaktlosen Zahlungen mit physischer Karte oder der digitalen Girocard im Smartphone. In diesem Segment habe sich die früher zu beobachtende Zurückhaltung gegenüber digitalen und mobilen Bezahlangeboten erkennbar geändert. Sparkassendirektor Michael Scholz verweist zudem auf die Tatsache, dass die Kontoführung vor Ort im Geschäftsgebiet der Sparkasse Donauwörth besonders beliebt sei: Die Anzahl der Hauptgirokonten, die private Kunden bei der Sparkasse führen, habe sich im vergangenen Jahr abermals um knapp zwei Prozent erhöht. Damit war die Sparkasse wie schon 2019 auf dem zweiten Platz aller 65 bayerischen Sparkassen.

Für das digitale und persönliche Beratungs- und Serviceangebot habe Donauwörth ebenfalls gute Noten erhalten. Das zusätzliche Plus an neuen Kunden, verbunden mit dem Vertrauen und der Bereitschaft, Finanzprodukte bei der Sparkasse Donauwörth abzuschließen, führten in der Gewinn- und Verlustrechnung zu einem weiteren Anstieg beim Provisionsüberschuss. Trotz der negativen Marktzinsen reduzierte sich der Zinsüberschuss zum Vorjahr kaum und beträgt 18,3 Millionen Euro. Die Personal- und Sachaufwendungen fielen im vergangenen Jahr geringer aus als erwartet. Insgesamt kann die Sparkasse Donauwörth für das Geschäftsjahr 2020 einen Bilanzgewinn von 1,8 Millionen Euro (Vorjahr: 1,7 Millionen) ausweisen. Auf 128,9 Millionen Euro erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital.

Die Sparkasse Donauwörth hat insgesamt rund 250 Mitarbeiter

Mit unverändert rund 250 Mitarbeitern sei die Sparkasse Donauwörth zudem ein attraktiver Arbeitgeber im Landkreis. Dem Verwaltungsratsvorsitzenden, Landrat Stefan Rößle, ist es wichtig, dass die Sparkasse sich ihrer kommunalen Einbindung bewusst bleibt. Deshalb sei die vielfältige Förderung des Gemeinwohls eines der Kernelemente der Sparkassen. Dies zeige sich unter anderem in der Förderung des gesellschaftlichen Engagements im Geschäftsgebiet.

Über Spenden, Erträgnisse aus Stiftungen, Sponsoring und aus dem Reinertrag des PS-Sparen und Gewinnen profitierte das Gemeinwohl im vergangenen Jahr mit Zuwendungen von über 130.000 Euro. „Bei der noch anhaltenden Corona-Pandemie braucht es einen zuverlässigen Finanzpartner, der auf den engen Austausch und auf den Dialog mit seinen Kunden setzt und in dieser planungsunsicheren Zeit individuelle Lösungen findet. Dieser Verantwortung möchte die Sparkasse Donauwörth auch künftig gerecht werden“, so der Vorstandsvorsitzende Johann Natzer.

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