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Sparkasse: Neudert könnte Rolle des Verhinderers zufallen

Kommentar Von Barbara Wild
30.01.2019

Donauwörths Oberbürgermeister bleibt bei seiner Linie und erhebt Anspruch auf den handelsrechtlichen Sitz der Sparkasse.

Eigentlich ist zu einer Nordschwaben-Sparkasse erst einmal alles gesprochen. Warum die beiden IHK-Vorsitzenden der Regionalvollversammlung jetzt noch nachkarteln, ist nicht auf den ersten Blick zu verstehen. Lang genug hat man über die Sparkasse Nordschwaben und die Sparkasse Donau-Ries öffentlich diskutiert und spekuliert – das wäre der richtige Zeitpunkt für die Wirtschaftsvertreter gewesen, die Sicht der Unternehmer in der Region auf dieses Thema darzustellen. Jetzt, nachdem die Entscheidung erst einmal gefallen ist, macht es wenig Sinn.

Dass Donauwörths Oberbürgermeister Armin Neudert bei seiner Linie bleibt und den Anspruch auf den handelsrechtlichen Sitz weiter öffentlich bekräftigt, ist aus seiner Sicht nur logisch. Doch es wäre wohl an der Zeit, die für ihn und die Stadt Donauwörth so stichhaltigen Argumente für diesen Hauptsitz noch deutlicher zu kommunizieren. Gleiches gilt für eine Fusion mit den Bankhäusern in der Nachbarschaft zu einer Sparkasse Nordschwaben. Warum will Donauwörth nicht mitmachen? Geht es wirklich nur um den Hauptsitz? Oder steckt vielleicht noch mehr dahinter? Wenn OB Neudert seine Grippe überstanden hat, sollte er dazu etwas sagen. Sonst wird ihm die Rolle des Verhinderers zwangsläufig zufallen.

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