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Bäumenheim

27.10.2020

Spielplatz-Offensive in Bäumenheim geht weiter

Der Spielplatz in der Lessingstraße ist einer der fünf Areale, die bereits deutlich aufgewertet wurden. Jetzt soll das Gelände in der Mertinger Straße überplant werden.

Plus Bäumenheim setzt seit Jahren ein Konzept für attraktivere Spielplätze um. Das sechste Projekt in dieser Reihe hat einen ganz besonderen Hintergrund.

Spielplätze ohne spielende Kinder – Bäumenheims Bürgermeister Martin Paninka musste nicht lange nach der Ursache dafür suchen. „Die Spielplätze in Bäumenheim waren öde und langweilig. Da musste was getan werden“, sagt Paninka.

Mittlerweile ist schon viel geschehen. Fünf Spielplätze hat die Gemeinde mit doch erheblich finanziellem Aufwand aufgewertet. Am Baggersee in Hamlar gibt es einen Wasserspielplatz, ebenfalls schon fertig sind die Areale in der Buchenstraße, der Schuhmannallee und die Kletterburg samt Rutsche in Hamlar. Im September weihte Paninka zuletzt den Spielplatz in der Lessingstraße ein. Besonderheiten sind hier ein Holztipi und eine Tampenschaukel – die Kinder können zusammen auf einer Art besonders dickem Tau in eine Richtung schaukeln. Fast eine Million Euro ist nach Aussage von Martin Paninka mittlerweile in das Spielplatzkonzept geflossen. Er weiß, dass nicht jeder diesen finanziellen Aufwand nachvollziehen kann, doch für ihn ist es ein wichtiger Baustein zum Thema Familienfreundlichkeit einer Kommune, dass die Spielplätze auch wirklich gerne besucht werden – weil eben die Kinder Spielgeräte haben, die nicht im eigenen Garten stehen. Zugleich freuen sich die Eltern über eingezäunte Plätze und Treffpunkte mit anderen Familien.

Ein Inklusionspielplatz soll realisiert werden

Ein sechstes Projekt in dieser Reihe soll nun umgesetzt werden. Der Spielplatz in der Mertinger Straße soll ein Inklusionsspielplatz werden. Die Spielgeräte sollen auch für Kinder und Erwachsene mit Handicap nutzbar sein. Und auch für Senioren sollen es dort Bewegungsgelegenheiten geben. Erneut wird das Konzept von Landschaftspfleger Reinhard Baldauf bis zum Frühjahr 2021 entwickelt.

Kostentechnisch hat sich der Gemeinderat auf eine Obergrenze von 150.000 Euro verständigt. Zudem soll geprüft werden, wie Geräte aus den zwei aufgelösten Spielplätzen eine andere Verwendung finden können. Laut Paninka wird zudem nachgedacht, welches Angebot für die Jugendlichen in Bäumenheim umgesetzt werden kann. Im Raum steht eine Skaterbahn oder ein Pump-Trail – eine Art Parcours für Fahrräder.

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