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Donauwörth 

15.11.2019

Stadtladen: Bürgerstimmen geben Rückenwind für neuen Standort

Bei der Lichternacht in Donauwörth konnten Besucher ihre Meinung zum Stadtladen im ersten Geschoss sagen: gefällt oder gefällt nicht.
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Bei der Lichternacht in Donauwörth konnten Besucher ihre Meinung zum Stadtladen im ersten Geschoss sagen: gefällt oder gefällt nicht.
Bild: Helmut Bissinger

Mitinitiator Hubert Gerstmeier ist optimistisch, dass nächste Woche eine Entscheidung fällt.

60-40. Diese Zahlenkombination hat für Hubert Gerstmeier und seine Mitstreiter seit dem Wochenende eine ganz besondere Bedeutung. So sei letztlich das Votum der Bürger hinsichtlich des Stadtladens ausgefallen. Genauer gesagt ist es dabei um die Frage gegangen, ob sich die künftigen Kunden vorstellen könnten, das Geschäft auch in einem Obergeschoss in der Donauwörther Reichsstraße zu besuchen. 60 Prozent sagten ja am vergangenen Samstag. Darauf baue man nun auf, sagt Gerstmeier.

Wie ist ihre Meinung?

Stadtladen: Bürgerstimmen geben Rückenwind für neuen Standort

Letztlich waren es dann doch „weit mehr“ Besucher als die zuletzt geschätzten 1500 beim Tag der offenen Tür im Rahmen der Donauwörther Kunst- und Lichternacht, berichtet Gerstmeier. Der Landwirt aus Auchsesheim gehört zu den Initiatoren des Donauwörther Stadtladens. Die 60 Prozent Ja-Stimmen gäben dem Stadtladen-Team nun enormen Rückenwind für die nächsten Schritte: In der kommenden Woche kommen die Gesellschafter des Stadtladens zusammen.

Nächste Woche wird die entscheidende Sitzung stattfinden

Das wird wohl die entscheidende Sitzung sein, wenn es um die Frage geht, ob der Lebensmittelladen samt Bistro/Café über den Filialen von Rupprecht und Bonita in der Reichsstraße eingerichtet werden soll. Des Weiteren würden weitere Themen in die Diskussion aufgenommen werden – etwa die Idee eines sogenannten „Unverpackt-Ladens“ auf der Gewerbefläche. Klar sei indessen, dass die Kennzeichen des Geschäftes weitgehend „regional“ und „bio“ sein sollten, so Gerstmeier im Gespräch mit unserer Zeitung.

Im ersten Stock des ehemaligen Modehauses Britzelmeir (über Rupprecht und Bonita) könnte der Stadtladen einziehen.
Bild: Helmut Bissinger

Schwieriger dürfte zweifellos die Frage des Zugangs zu der Ladenfläche im ersten Stock sein. Man arbeite daran, den Zugang auch von der Reichsstraße aus zu optimieren, beziehungsweise von hier „einen echten Zugang zu schaffen“. Hierbei gehe es auch darum, gegebenenfalls über einen neuen Aufzug nachzudenken.

Das Thema Brandschutz macht Bauchschmerzen

Beim Thema Brandschutz habe er derweil wenig Bauchschmerzen, sagt Gerstmeier – zumindest was die Gewerbefläche an sich betreffe, sei kürzlich ein Gutachter vor Ort gewesen. Das Stockwerk ließe sich im Brandfall über Treppen von zwei Seiten verlassen.

„Alles in allem gehen wir gestärkt in die Planungen. Jetzt packen wir’s an“, resümiert Gerstmeier vor der wichtigen Sitzung der Gesellschafter des Stadtladens in der kommenden Woche. Laut Gerstmeier könne der Laden dann im ersten Halbjahr 2020 eröffnen.

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15.11.2019

erstmal zweifele ich eine offene Abstimmung generell an, wenn man die 60/40 mit der online Umfrage vergleicht 20/70 wird eine deutliche Diskrepanz sichtbar.
Aber selbst wenn nur 40% der Kunden sich es nicht vorstellen können, fehlen 40 % der Kunden, das kann nicht gewollt sein.
So wird der Stadtladen nicht funktionieren.
Es gibt doch immer wieder leere Geschäfte im EG die man auch nicht erst teuer Umbauen muss.

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