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01.07.2010

Stadtpfarrer besuchte Missionsstation

Zu Besuch in der Missionsstation Nkandla die nördlich von Durban (Südafrika) gelegen ist. Auf diesem Bild sind neben den Mallersdorfer Schwestern Rains Stadtpfarrer Johann Menzinger sowie Karl-Heinz und Manuela Feichtinger zu sehen. Foto: Arloth
Bild: Arloth

Rain Am Ostermontag flogen Rains Stadtpfarrer Johann Menzinger und Pfarrhausfrau Thea Leutherer zusammen mit Karl-Heinz und Manuela Feichtinger nach Südafrika. Sie waren von Oberin Dr. med. Ellen Lindner eingeladen worden, sich "vor Ort" zu überzeugen, wie Spendengelder von Karl-Heinz Feichtinger, Inhaber der BvG Bodenverbesserungs-GmbH, sowie von Spendern aus Rain und Staudheim in der Missionsstation der Mallersdorfer Schwestern in Nkandla Verwendung finden.

Jetzt berichteten der Stadtpfarrer und Manuela Feichtinger mit einem Lichtbildervortrag im bis auf den allerletzten Platz besetzten großen Pfarrsaal über ihre Erlebnisse.

Sie seien mit überschwänglicher Freude von den elf Mallersdorfer Schwestern - sechs Deutsche und fünf Einheimische - und den 30 Kindern des Waisenhauses begrüßt worden. Neben einer Schule und einer Krankenstation leisten die Schwestern vielfältige Hilfe: Sie zeigen den Leuten, wie man Gemüse, Bohnen, Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr und Heilkräuter anbaut (in dieser Gegend kann das ganze Jahr über geerntet werden). Die Schwestern helfen bei der Reparatur von Hütten, sie sorgen sich um den Schulbesuch - Schulgeld, Schuluniformen und Schulmaterialien kosten Geld -, und sie klären über Aids auf und helfen Aids-Waisen.

In der Umgebung von Nkandla sei die Arbeitslosigkeit erschreckend hoch. Die Schwestern machen "Hausbesuche" im Umkreis von etwa 60 Kilometern.

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"Die Freundlichkeit, die Zufriedenheit, die Gelassenheit der Menschen ist beeindruckend und auch die Tatsache, dass schon geringe Spendenbeträge das Leben der Menschen entscheidend verbessern können. Wir können bestätigen: Jeder gespendete Euro hilft in Südafrika ganz entscheidend, dass die Lage der schwarzafrikanischen Bevölkerung - wenn auch nur punktuell in Nkandla und seiner Umgebung - verbessert wird", betonten die beiden Referenten.

Spendable Zuhörer

Am Ende des Vortrags öffneten die allermeisten ihre Geldbörse: Im Spendenkorb zugunsten Nkandla lagen 800 Euro, die durch zwei Einzelspenden von 500 und 150 Euro "aufgerundet" wurden. (ma)

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