1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Stadtteile sollen spätestens in einem Jahr an die Datenautobahn angeschlossen sein

Breitband

26.01.2012

Stadtteile sollen spätestens in einem Jahr an die Datenautobahn angeschlossen sein

DSL Anschluss: Netzwerkkabeleingang (gelb) an der Computerrückseite für das Internet.
Bild: Foto: Jordan/Archiv

Rain schließt Vertrag mit DSLmobil für Bayerdilling, Sallach und Gempfing ab

Rain Spätestens in einem Jahr sollen die Rainer Stadtteile Bayerdilling, Sallach und Gempfing mit Überacker an das Breitbandnetz angeschlossen sein. Der Rainer Stadtrat beschloss einstimmig, einen Kooperationsvertrag mit der Firma DSLmobil aus Oberndorf abzuschließen.

Darin heißt es, dass die Verfügbarkeit schneller Internetzugänge im zu versorgenden Gebiet spätestens zwölf Monate nach Vertragsunterzeichnung geplant ist. Der Termin wird laut Vertragsinhalt „im Regelfall jedoch erheblich früher eintreten“. Rains Bürgermeister Gerhard Martin hofft deshalb, dass die drei Stadtteile schon im Sommer oder Herbst an die Datenautobahn angeschlossen sind. Downloadgeschwindigkeiten von 16000 Megabit pro Sekunde können so erreicht werden. Dazu wird DSLmobil Glasfaser- und Richtfunktechnik einsetzen. „In diesem ersten Schritt wird bereits eine große Einwohnerzahl erreicht“, so Martin. Für den Breitbandanschluss von Bayerdilling, Sallach und Gempfing fallen für die Stadt Kosten in Höhe von rund 142000 Euro an. Dafür erhält Rain von staatlicher Seite einen Zuschuss von knapp 100000 Euro. „Eine schöne Förderung, aber ungerecht“, meint Alfred Hackenberg, Sprecher der CSU-Fraktion im Stadtrat.

Versorgung der ganzen Kommune kostet etwa eine Million Euro

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Rain mit seinen zehn Stadtteilen erhalte für den Breitbandanschluss die gleiche Fördersumme wie Gemeinden mit nur einem Ortsteil. „Das kostet die Stadt noch viel Geld“, sagte Hackenberg hinsichtlich der übrigen Stadtteile.

Circa eine Million Euro würde nach ersten Schätzungen die Versorgung der Gesamtkommune mit dem schnellen Internet kosten, erklärte Bürgermeister Martin – die Kernstadt noch nicht mit eingerechnet. Mit einem staatlichen Zuschuss von 100000 sei dies „ein schwieriges Unterfangen“, so Martin. „Wir müssen als Gemeinschaft der Bürger viel Geld aufbringen, um auch die dünner besiedelten Teile zu versorgen.“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren