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Kommunalwahl 2020

31.01.2020

Stefan Rößle will als Landrat weiter einiges voranbringen

Stefan Rößle sieht eine ganze Reihe an positiven Entwicklungen – und er will noch viell erreichen, auch in puncto Nachhaltigkeit.
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Stefan Rößle sieht eine ganze Reihe an positiven Entwicklungen – und er will noch viell erreichen, auch in puncto Nachhaltigkeit.
Bild: Hilgendorf

Plus Landrat Stefan Rößle erinnert auch daran, dass der Landkreis bei seinem Amtsantritt 2002 nicht so rosig dastand. Und es warten weitere große Herausforderungen.

Stefan Rößle weiß, dass die Zahlen keine Selbstverständlichkeit sind – und auch kein Selbstläufer : In den Rankings zur wirtschaftlichen Entwicklung belegt der Landkreis Donau-Ries stets Spitzenplätze, die Arbeitslosenzahlen sind verschwindend gering. Viele vergäßen, sagt Rößle , dass der Kreis 2002, als er sein Amt antrat, gar nicht so rosig dastand.

Die Kreisbehörde hatte – wie damals die Kommunen auch – kaum Geld, um Projekte voranzubringen. Das habe sich geändert: Kliniken und Seniorenheime arbeiteten wieder wirtschaftlich, sogar das kleinere Oettinger Haus habe man retten können.

Der Landkreis ist schuldenfrei

Schulbauprojekte – gleich, ob Neubau oder Sanierungen – würden bereits flächendeckend umgesetzt. Und: Der Landkreis ist schuldenfrei, „das heißt, wir können Zuschüsse an unsere Krankenhäuser und Seniorenheime geben“. All das sei eben nicht selbstverständlich. Zugleich bemühe sich der Kreis, die Infrastruktur nachhaltig auszubauen, beispielsweise über die Dorfladen-Projekte oder Visionen wie die Kampagnen „100000 Bäume“ (Pflazungsaktion im Kreis) oder „1000 Schulen“ (Schulbauprojekte in ärmeren Regionen aus privaten Spenden).

Stefan Rößle will als Landrat weiter einiges voranbringen

Rößle sieht mehrere Schlaglichter, die er in den Fokus nimmt:

Bildung/Innovation/ Digitalisierung : Das Landratsamt schafft eine Stelle, die in Sachen Digitalisierung berät. In diesem Zusammenhang gehe es auch um Beratungen für die Kommunen beim 5-G-Ausbau. Die flächendeckende Versorgung mit dem schnellen Netz sei vonnöten. Weiterhin soll das Landratsamt digitaler werden, Anträge vermehrt online eingereicht und abgefragt werden können. Aber es brauche auch stets die menschliche Komponente, sprich: persönliche Ansprechpartner in Landratsamt.

Jugend/Familie/Senioren/Gesundheit: Die Landkreis muss „lebendig und attraktiv“ bleiben, auch für Jüngere. Hierzu gehöre es, neben Selbstverständlichkeiten wie Jugendtreffs, auch Themen wie jenes der Nachhaltigkeit stärker in den Blick zu nehmenund die Jungen stärker einzubinden. Für Ältere soll ein Pflegestützpunkt geschaffen werden, der Beratung und Hilfe leistet. Die Tages- und Kurzzeitpflege werde zudem – zum teil in Eigenregie – erweitert. Ein positives aktuelles Beispiel ist der Bau der Krankenpflegeschule.

Nachhaltigkeit: Rößle ist dabei, eine „Nachhaltigkeitsstrategie“ zu entwickeln. Projekte, auch private, zu diesem Themenfeld sollen im Landratsamt koordiniert werden. Seinen Einsatz für ärmere Weltregionen über das „Schulprojekt“ sei ebenfalls im Sinne der Nachhaltigkeit: Es gelte, Kindern und Enkeln eine möglichst intakte Welt zu hinterlassen. Eine Motivation, so Rößle , sei auch sein christlicher Glaube – und damit die Verpflichtung, sich für andere einzusetzen. (hilg)

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.02.2020

.. welcher Kandidat will denn Herrn Rössle das Wasser reichen, lauter Politiker die keine Ahnung von Verwaltung haben ?? Die schielen doch alle nur auf das Landrats Gehalt. Unser Landrat hat viele sensationelle projekte angeschoben, wie so sollten wir uns mit schwächeren Kandidaten abfinden?? Günter Utz

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