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Landkreis Donau-Ries

03.01.2019

Sternsinger sein – für andere da sein

Bischof Gregor Maria Hanke hat über 200 Sternsinger in Monheim beim 61. Dreikönigssingen ausgesendet. Dem gemeinsamen Gottesdienst folgte ein Sternsinger-Zug durch die Stadt.
Bild: Fabian Gentner, pde, Schaeferan

Über 5000 Mädchen und Buben des Bistums Eichstätt sind jetzt unterwegs, um sich für bedürftige Menschen zu engagieren. In Monheim hat heuer die Aktion begonnen.

Über 200 Sternsinger aus der gesamten Diözese Eichstätt hat Bischof Gregor Maria Hanke jetzt in Monheim ausgesendet. Beim gemeinsamen Gottesdienst bedankte er sich bei allen Sternsingerinnen und Sternsingern, die Anfang Januar bistumsweit unterwegs sein werden: „Danke, dass Ihr den Segen Gottes in die Häuser bringt!“ Das Dreikönigssingen findet 2019 zum 61. Mal statt, Motto dieses Jahr: „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“

Nach der heiligen Messe zogen alle Sternsinger gemeinsam mit Bischof Hanke von der Monheimer Pfarrkirche St. Walburga durch die Stadt. Bei einem Halt am Rathaus wurden sie vom Monheimer Bürgermeister Günther Pfefferer empfangen und segneten das Gebäude durch Anschreiben des Segensspruches. Am Ziel, der Monheimer Stadthalle, angekommen, feierten die Kinder gemeinsam mit ihren zahlreichen Betreuern das Sternsingerfest. Durch einen Film des Kinderreporters Willi Weitzel lernten sie das diesjährige Beispielland des Dreikönigssingens, Peru, kennen.

Sternsingern wird gezeigt, wie man Menschen helfen kann

Anhand der konkreten Fälle dreier behinderter Kinder sahen sie, wofür die Spenden genutzt werden, die sie sammeln. Auch wurde den Sternsingern durch praktische Übungen gezeigt, wie man Menschen mit Behinderung im Alltag helfen kann und sie bekamen einen Einführungskurs in die Gebärdensprache. Die Hälfte der Spenden werden vor allem Kindern mit Behinderung zugutekommen, die in Peru leben. Der langjährige Projektpartner der Sternsingeraktion, „Yancana Huasy“ aus der peruanischen Hauptstadt Lima, beispielsweise, setzt sich für die Inklusion von Kindern mit Behinderung in die Gesellschaft ein und versucht, ihnen und ihren Angehörigen diese zu erleichtern.

Rund um den 6. Januar werden im Bistum Eichstätt über 5000 Mädchen und Buben in den Gewändern der Heiligen Drei Könige in den Pfarrgemeinden unterwegs sein. Sie wünschen den Menschen Gottes Schutz und schreiben den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus – kurz C+M+B) an die Haustüren. Dabei sammeln sie jedes Jahr Spenden für Not leidende Kinder weltweit. Die Hälfte der Spenden aus dem Bistum Eichstätt geht auch in diesem Jahr an die indische Partnerdiözese Poona. Mit dem Geld soll dort die Fertigstellung zweier Schulen finanziert werden.

Weltweit größte Solidaritätsaktion

Das Dreikönigssingen findet nun zum 61. Mal statt. Die deutschlandweit veranstaltete Aktion gilt als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder: Jedes Jahr beteiligen sich 330000 Sternsinger und 90000 Helfer. Getragen wird das Dreikönigssingen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Katholischen Jugend (BDKJ). 2018 sammelten die Sternsinger im Bistum Eichstätt 1,13 Millionen Euro. (dz)

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