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29.03.2020

Stichwahl: Die Zeichen stehen auf Neuanfang

Fast überall gab es bei den Stichwahlen klare Ergebnisse. Klar ist auch: Verlierer dieser Kommunalwahl im Kreis Donau-Ries ist CSU.

Die Würfel sind gefallen, die Bürgermeister und Oberbürgermeister sind gewählt. Und fast überall waren die Ergebnisse der Stichwahl eindeutig und weisen den Weg in eine klare Richtung. Allein in Bäumenheim wird der bestätigte Amtsinhaber Martin Paninka die kommenden sechs Jahre die Last des extrem knappen Ergebnisses spüren. Alle anderen erhielten einen eindeutigen Auftrag.

Die Signale stehen in vielen Kommunen ganz klar auf Neuanfang – vor allem bei den Führungsämtern. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten, nicht nur in Donauwörth haben die Bürger mit Jürgen Sorré einem Mann das Vertrauen geschenkt, der sich als parteiloser Kandidat präsentierte. Ein Quereinsteiger, der unbelastet ins Amt startet. Die politische Erfahrung war den Wählern weit weniger wichtig.

Darüber hinaus haben in fast allen Kommunen im Landkreis Kandidaten unabhängiger Gruppierungen und freier Bürgerlisten überzeugt und damit die Granden der CSU abgelöst. Klarer Verlierer dieser Kommunalwahl im Landkreis Donau-Ries ist also die CSU, die traditionell in den Städten stark war. Donauwörth, Harburg und Oettingen wurden vor zwei Wochen bereits verloren. Hoffnungen auf Nördlingen und Rain haben sich nicht erfüllt. Auch der Blick auf die kleineren Kommunen bestätigt diesen Trend. Übrig bleibt unter den gewichtigen Ämtern ein CSU-Landrat und ein CSU-Bürgermeister in Monheim. Ein herbes Ergebnis für den Kreisvorsitzenden Ulrich Lange, dessen Position dadurch geschwächt ist.

Stichwahl: Die Zeichen stehen auf Neuanfang

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