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Landkreis

09.08.2019

Stiftung fördert Forschung an Donauwörther Klinik

Der Vorstand der Meinel-Burkhard-Stiftung: (von links) Landrat Stefan Rößle, Wolfgang Olshausen, Johann Natzer, Johann Beilein, Dr. Thomas Eberl, Alfons Braun und Jürgen Busse.
Bild: Szlvia Izso

Aktuell laufen zwei Studien im Krankenhaus. Seit über 20 Jahren fließt Geld von der Meinel-Burkhard-Stiftung.

Die Meinel-Burkhard-Stiftung hat die Donau-Ries-Klinik in über 20 Jahren mit insgesamt 1,3 Millionen Euro unterstützt. Diese Bilanz ziehen in einer Pressemitteilung der Vorsitzende der Stiftung, Landrat Stefan Rößle, und der Klinik-Vorstandschef Jürgen Busse.

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In der Erklärung heißt es: „Wir sind der Stifterin Anna Meinel außerordentlich dankbar.“ Mithilfe deren Stiftungsinitiative habe man zahlreiche Projekte umgesetzt, die vor allem der medizinischen Aus- und Weiterbildung vieler Ärzte der beiden Kliniken in Donauwörth und Oettingen dienten.

Die gebürtige Marxheimerin Anna Meinel (1910 bis 2008) gründete die nach ihrem Mann benannte Stiftung 1998. Stiftungszweck ist es, durch gezielte Förderung medizinischer Ausstattung und der Fortbildung von Ärzten das hohe medizinische Niveau im Landkreis Donau-Ries zu erhalten. Größter Nutznießer der Stiftung sind die Donauwörther und die Oettinger Klinik.

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Beeinflusst Haut an Wirbelsäule die Rückenschmerzen? 

Allein im Jahr 2018 flossen Stiftungsgelder in Höhe von 61000 Euro in Fortbildungsmaßnahmen und wissenschaftliche Projekte. So werden derzeit zwei Forschungsvorhaben in der Klinik Donauwörth unterstützt: Eine „Faszien-Studie“ soll herausfinden, wie stark Rückenschmerzen von der Haut der Muskulatur an der Lendenwirbelsäule beeinflusst werden. Dr. Andreas Reinke, Leiter des Wirbelsäulenzentrums der Donauwörther Donau-Ries-Klinik, erklärt dazu: „Die Faszien sind ein wichtiges Thema, weil zunehmend bekannt wird, für wie viele Beschwerden sie verantwortlich sind.“ Die Studie begleite betroffene Patienten langfristig. Es würden Daten erhoben und ausgewertet.

Operationstechniken bei Osteoporose-Patienten

Die sogenannte „Doctor-Studie“ befasst sich mit Osteoporose-Patienten, die aufgrund eines Wirbelkörperbruches operiert werden müssen. Sinn der Studie sei es, zwei gängige Operationstechniken vergleichend gegenüberzustellen, erläutert Reinke. (pm)

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