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Kaisheim

19.01.2019

Strauß-Haus: Genehmigung liegt vor

Dieser Teil des historischen Komplexes im Zentrum von Kaisheim soll das künftige Rathaus bilden. Der linke Bereich (weiße Fensterrahmen) ist das sogenannte Strauß-Haus, rechts davon ist die Verwaltung aktuell untergebracht.
Bild: Wolfgang Widemann

In Kaisheim soll dem Bürgermeister zufolge die Erweiterung des Rathauses in absehbarer Zeit starten. Was so alles geplant ist.

Seit Jahren steht die Erweiterung des Rathauses in Kaisheim quasi in der Warteschleife. Im Laufe des Jahres 2019 soll es endlich mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten losgehen. Davon geht Bürgermeister Martin Scharr aus. Er gab im Gemeinderat in dieser Woche bekannt, dass aus dem Landratsamt die Baugenehmigung eingegangen ist.

Damit kann die Gemeinde nun auch die Förderanträge stellen. In der finanzschwachen Kommune ist dies für das Projekt ein zentraler Punkt. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Scharr voraussichtlich auf rund drei Millionen Euro. Die Kommune geht davon aus, dass 50 bis 60 Prozent davon über staatliche Zuschüsse abgedeckt werden: „Dann wäre es für die Marktgemeinde finanzierbar.“ Und weiter: „Wir sind guter Dinge, dass das Projekt wie geplant finanziert werden kann.“

Zusätzliche Räume für die Gemeindeverwaltung

Ein Förderbescheid liegt nach Angaben von Scharr schon vor – der für den Umbau des Erdgeschosses des Strauß-Hauses. Die Summe: 350000 Euro. Im Strauß-Haus, das direkt an das jetzige Rathaus anschließt, sollen bekanntlich zusätzliche Räume für die Gemeindeverwaltung entstehen.

Das Konzept, über das in der Kommune jahrelang heiß diskutiert wurde, sieht für das bisherige Wohnhaus, das schon lange leersteht, Folgendes vor: Im Erdgeschoss wird ein Multifunktionsraum geschaffen, im ersten Stock werden Zimmer für die Bediensteten eingerichtet, im Dachgeschoss sind es zwei Büros, ein Aufenthalts- und ein Technikraum.

Zweiter baulicher Fluchtweg

Zudem wird in das Strauß-Gebäude ein Treppenhaus eingebaut. Damit bekommen die Rathaus-Räume – insbesondere der Sitzungssaal im Dachgeschoss – einen zweiten baulichen Fluchtweg.

Neben dem Komplettumbau des Strauß-Hauses wird das anschließende Dach des Rathauses saniert. Dort haben Fachleute an dem historischen Gebälk ebenfalls Schäden festgestellt.

Wenn die Zuschüsse sicher und die Pläne fertig sind, sollen Scharr zufolge Mitte des Jahres die Arbeiten starten.

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