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13.06.2009

Strukturarbeit

Es ist noch gar nicht so furchtbar lange her, da hatte man als Außenstehender das Gefühl, die innere Struktur des Landratsamtes sei unverrückbar. Veränderungen gab es nur, wenn man es absolut nicht mehr vermeiden konnte. Beschwerden waren zwecklos... Mit Stefan Rößle als neuem Landrat hat sich das deutlich geändert.

Neuester Coup ist die Neubesetzung der Bauamtsleitung mit Martin Reitinger, der kein Baumeister ist, aber ein gewiefter Organisator. Rößle will also seinem Amt über optimierte Abläufe zu neuem Tempo verhelfen und nicht einfach durch Draufsatteln im Stellenplan. Er bleibt damit seiner Rolle als Modernisierer der Strukturen treu, die er 2005 erstmals nach außen hin deutlich eingenommen hatte.

Damals wurde das Controlling im Amt eingeführt, das bis heute unbestritten deutliche Einsparungen gebracht hat und das vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zusätzliche Informationsmöglichkeiten an die Hand gab, ihre Arbeit zu optimieren. Die moderne Arbeitswelt hielt endgültig Einzug im Amt.

Rößle betont dabei aber immer wieder, dass ihm bewusst sei, dass nicht jeder Bereich in seinem Amt sich ähnlich optimieren lässt wie etwa die Produktion in der freien Wirtschaft. Im Bauamt sieht er jedoch offensichtlich erhebliche Möglichkeiten, den Turbo einzuschalten. Dabei sollte man sich trotzdem vor allzu hohen Erwartungen hüten. Jede Veränderung braucht bekanntlich Zeit, um zu wirken. Richtig profitieren dürften später von neuen Strukturen und verbesserter Zusammenarbeit unter den Abteilungen ohnehin vor allem die komplexen Bauvorhaben. Man kann gespannt sein, wann Rößle zum ersten Mal eine Bilanz dazu zieht.

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