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Fußball-Relegation

01.06.2019

TSV Rain: Noch einmal Vollgas geben

Am Sonntag müssen Fabian Triebel (in Rot) und seine Teamkollegen nun beim SV Heimstetten antreten.
Bild: Szilvia Izsó

Für den TSV Rain geht es nach dem 1:1 im Hinspiel am Sonntag gegen Heimstetten um den Aufstieg in die Regionalliga. Was sich Trainer Schneider vom Rückspiel erwartet.

Am Ende konnte Trainer Daniel Schneider ganz zufrieden sein. Zwar hatte es der TSV Rain beim 1:1-Remis verpasst, sich eine bessere Ausgangslage für das Rückspiel gegen den SV Heimstetten zu schaffen, jedoch hatte der Bayernligist eine starke Leistung gezeigt.

Dass seine Elf beim ersten Spiel um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern etwas nervös agierte, war Hinsichtlich der Wichtigkeit der Partie wenig verwunderlich. „Die Zuordnung hat am Anfang auch nicht ganz gepasst“, erklärt der Übungsleiter. Gegen schwache Gäste war der TSV klar überlegen, konnte aber die zwei, drei weiteren Großchancen nicht in Tore ummünzen. Doch Schneider zeigte sich sicher, man werde aus diesem Spiel lernen. „Wir werden am Sonntag mit demselben Mut spielen wie heute. Dann gibt es nur eine Mannschaft, die aufsteigen kann“, gab sich der 32-Jährige zuversichtlich.

Regionalliga-Relegation. TSV Rain spielt gegen SV Heimstetten.
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Der TSV Rain spielt in der Relegation gegen den SV Heimstetten
Bild: Szilvia Izsó

Schmerzliche Erinnerung an die Relegation 2018

Dass sein Team zweimal würde Vollgas geben müssen, war ohnehin vorher klar, so Schneider, wenngleich er sich ein besseres Ergebnis aus dem Hinspiel erhofft hätte. Dass ein Sieg in der ersten Relegationspartie aber nicht immer auch für den Aufstieg reicht, mussten die Rainer bereits im vergangenen Jahr schmerzlich erfahren. Damals waren sie in der Aufstiegsrelegation auf den FC Memmingen getroffen, hatten im Hinspiel in Rain 3:2 gewonnen (3:0 Halbzeitstand!) und dann im Rückspiel mit 0:2 verloren.

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Als Vorbereitung auf das Spiel im Landkreis München werden die Rainer am Samstag noch eine kurze Trainingseinheit absolvieren, bevor es dann am Sonntag ab 16 Uhr beim SVH um den Aufstieg geht. Dann wird sich Regionalligist Heimstetten gegenüber der Partie in Rain gewaltig steigern müssen, um den Abstieg aus der höchsten Amateurliga noch zu verhindern.

SV Heimstetten erhält zweite Chance für den Klassenerhalt

Für die Oberbayern ist die Relegation ohnehin eine Chance, mit der eigentlich die wenigsten noch gerechnet hatten. Schließlich ging man davon aus, dass der FC Ingolstadt in der Abstiegsrelegation gegen Wiesbaden gewinnen und den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga feiern würde. Doch es kam anders: Der FCI stieg ab, wodurch die zweite Mannschaft der Schanzer zum Zwangsabstieg verurteilt war – die tabellenvorletzten Heimstettener durften nun wieder hoffen.

„Für uns war das keine leichte Situation, aber wir werden nicht darüber jammern, schließlich haben wir die neue Möglichkeit geschenkt bekommen“, sagte Trainer Christoph Schmitt bei der Pressekonferenz nach dem Spiel in Rain. Er haderte nur mit der Leistung seiner Elf: „Leider haben wir dasselbe Gesicht gezeigt, wie im Spiel gegen Pipinsried (vorletztes Saisonspiel, die Redaktion). Ich bin enttäuscht über unsere Leistung aber glücklich über den Punkt.“

Trainerkollege Daniel Schneider ist sich sicher, beim SV Heimstetten eine „prügelharte Aufgabe“ erledigen zu müssen: „Heimstetten hat in der Regionalliga 35 Punkte geholt, das ist schon eine Hausnummer. Ich hoffe, dass wir am Sonntag die klügere Mannschaft sind.“

Fanbus: Zum Relegations-Rückspiel in Heimstetten wird wieder ein Bus eingesetzt für Fans. Abfahrt ist um 13.45 Uhr am Georg-Weber-Stadion in Rain.

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