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Kaisheim

23.01.2019

Thaddäus-Programm: große Kunst auf kleiner Bühne

Beatrix Doderer kommt mit einem ebenso klugen wie witzigen Programm ins Thaddäus. Die Schauspielerin und Kabarettistin gestaltet einen von 26 Abenden in und um die Kaisheimer Kleinkunstbühne. 

Im Kaisheimer Taddäus sind in den nächsten Monaten wieder viele Größen der Kabarett- und Musikszene zu Gast

Kaisheim Wieder bietet die Kleinkunstbrauerei Thaddäus im ersten Halbjahr des Jahres ein Frühjahrs-Programm der Spitzenklasse. Große Kunst auf kleiner Bühne – diese Rezeptur hat sich in der Vergangenheit stets bewährt. Im Einzelnen stehen folgende Termine an – wenn nicht anders angegeben, beginnen sie jeweils um 20 Uhr:

Den Auftakt macht traditionell das Ballfest mit Uwe Rachuth und dem Hürbener Ballorchester am Samstag, 26. Januar.

Michael Altinger & Band kommen mit „Hell“ am Freitag, 1. Februar. Damit startet der BR-Schlachthof-Gastgeber den ersten Teil seiner Kabarett-Triologie. Es geht um „Strunzenöd“, wo alle Leute so nett sind, weil sie jeden Abend gemeinsam Tantra-Jodeln und Tai-chi-Platteln unternehmen.

„Erleuchtung Vol.1 – Der Weg vom Erfolg“ heißt das Programm von Bernd Regenauers Kunstfigur Nützel am 8. Februar. Ein Aufbauseminar zur Stärkung menschlicher Schwächen. Es gibt Antwort auf die rage: Wie werde ich erfolgreich, ohne mich gleichzeitig ins Unglück zu stürzen?

Opas Diarndl kommen mit „X“ am Freitag, 15. Februar ins Thaddäus. Die Südtiroler Gruppe feiert zehntes Bühnenjubiläum. Sie bewegen sich zwischen alpenländischer Tradition und anderen musikalischen Einflüssen, zwischen Jodeln bis Punkrock, Folk und zeitgenössidscher Klassik.

Mit ihrem Programm „Jetzt erst mal für immer“ kommt Constanze Lindner am Freitag, 22. Februar. Constanze ist ein Bühnentier. Sie erobert das Publikum mit ihrer unvergleichbaren Spielfreude, mit großer Spontaneität, mit Mut zur Hässlichkeit und entwaffnendem Charme.

„Vor der Hochzeit und schon Witwe“ heißt das Programm von Beatrix Doderer am Freitag 1. März. Sie präsentiert die Lebensgeschichte einer Schauspielerin. Ein ungemein dichter Kabarett/Theaterabend, klug und voll Witz, immer mit großem Respekt vor ihren Figuren.

Am Aschermittwoch, 6. März, bereits um 19 Uhr gibt es ein Drei-Gänge-Fischmenü. Dazu führt Thomas Grasberger in einer unterhaltsamen Lesung in seine „Grantologie“ „Grant – Der Blues des Südens“ ein.

Norddeutsches Spitzenkabarett bringt Jan-Peter Petersen mit „Leben zwischen Fisch und Kopf“ am Freitag, 8. März. Eine satirisch vorausschauende gesellschaftspolitische Rückschau über richtige Irrtümer, ideologische Spielplätze, Weltretter, Tagespolitik, Probleme und Krisen von morgen, die gestern schon da waren.

Am Freitag, 15. März kommt der Meister der politischen Parodie Reiner Kröhnert mit „Kröhnert XXL – Großes Parodistenkino“ ins Thaddäus. Seine Pointen sind so treffsicher wie ein Scharfschützengewehr. Unterhaltung mit Niveau und Gästen von Merkel bis Trump.

Lieder, die unter die Haut gehen gibt es von Thomas Andreas Beck bei „Stille führt“ am Freitag, 22. März. Auch wenn Beck keine Tabuthemen vermeidet und oft schmerzlich genau hinschaut, gehts in seinem Programm um die Liebe, um den Humor, um ein gutes Leben für alle. Er führt mit Gitarre und Stimme das Publikum auf eine Reise voll Gefühl.

Überschäumende Spiellaune, beeindruckende Virtuosität, Stepptanzeinlagen, eigenwillige Arrangements und eine einmalige Gesangs-stimme: The Outside Track. Die Truppe kommt am Donnerstag, 28. März, mit „Rise up“. Die vier jungen Frauen und der Stepptänzer und Gitarist Cillian O Dálaigh haben einen transatlantischen Sound geschaffen, der eine Brücke über keltische Traditionen schlägt.

Turbo-Bayer Christian Springer meint am Donnerstag, 4. April, „Alle machen, keiner tut was!“ Er steht auf der Bühne und erzählt. Und das haut rein, das sitzt. Ob Politik oder die Fallgruben unseres Alltags, er bleibt immer hochaktuell und fordert zum Mitdenken auf, er reißt mit.

„blues and more“ von Burr & Klaiber ist Musik, die alle Generationen anspricht. Das begeisternde Duo spielt am Freitag, 12. April, Blues, wie es ihn versteht: mal tief in die Seele schauend und melancholisch, dann wieder kraftvoll und treibend. Aber auch Flamenco, Samba, Swing, Rockelemente und meditative Sequenzen fließen in die Musik mit ein.

Am Ostermontag, 22. April, gibts von den Mehlprimeln „… in den Zeiten des Dosenpfands“ einen heiteren Streifzug durch Feld, Flur und Frühlingsgefühle in Liedern, Gedichten und Musikstücken.

Der Tanz in den Mai mit der Thürlesberger Tanzlmusik findet am Dienstag, 30. April statt.

Luise Kinseher am Sonntag, 5. Mai, ist bereits total ausverkauft.

Den musikalisch-satirischen Blumenstrauß für alle Mütter überreichen am Sonntag, 12. Mai, die Mehlprimeln mit „Weltgeistfunken“.

Markus Kapp kommt mit „Wir schweifen App“ am Freitag, 24 Mai, ins Thaddäus. In seinem kurzweiligen Solo zieht er alle Register sei-nes Könnens: pointierte Texte, ein Hauch Nonsens, Tiefgang mit Pfiff und vor allem musikalisch brilliant dargebotene Kabarettsongs.

„Für eine Handvoll Trollinger“ heißt das Programm von Werner Koczwara am Freitag, 31. Mai. Koczwara, der Erfinder des juristi-schen Kabaretts einmal anders. Keine Paragrafen und Gesetze, stattdessen ein Solo, das an den Rand des gesellschaftlichen Irrsinns geht.

Am Freitag, 7, Juni könnte es ein schöner Abend werden – wäre da nicht der Andere. Frank Grischek & Ralf Lübke bringen „Wind, Meer, Sterne“. Aber einer stänkert immer. Neben der anspruchsvollen, handgemachten Musik suchen ihre verbalen „Freundlichkeiten“ ihresgleichen und machen den Abend dabei höchst unterhaltsam und einmalig.

HG. Butzkos Programm am Freitag, 28. Juni, heißt „echt jetzt“. Georg Schramm sagte beim Bayerischen Kabarettpreis 2016 zu ihm: „Ich kann gehen, wenn Sie so bleiben.“ Seitdem fragt sich Butzko: „Was muss ich ändern, damit er wiederkommt?“ Bislang ist es ihm nicht gelungen. Vielleicht klappt es ja mit diesem Programm?

Piero Masztalerz lässt in „Live Cartoon Show“ am Freitag, 5. Juli Bilder sprechen. Er ist Cartoonist und Comiczeichner, er singt und spielt. Und er macht etwas, was in dieser Form einzigartig ist, er spricht sogar mit seinen skurrilen Comicfiguren, welche sich als ebenso schlagfertig wie ihr Schöpfer erweisen. Weltmusik in 20 Sprachen bringen.

Aquabella a cappella mit „Jubilee“ am Feitag, 12. Juli. Die vier charismatischen Sängerinnen begeistern mit einem facettenreichen Repertoire an vokaler Weltmusik. Die verschiedenen Timbres ihrer Stimmen harmonieren dabei perfekt.

Die Vollmond-Lesenacht mit Drei-Gänge-Menü am Donnerstag, 18. Juli findet bei schönem Wetter im Thaddäusinnenhof statt. Ira Nordwig und Reiner Panitz bieten an, sich bei gutem Essen, einem Glas Wein und in angenehmer Gesellschaft den Geheimnissen dieser besonderen Vollmondnacht hinzugeben.

Bereits um 19 Uhr beginnen die zwei Open-Airs. Am Donnerstag, 1. August gibt es „Come together“ von The BeaTels. Das Revival: Die Fab Four zu fünft! Und am Freitag, 2. August wird mit Homeless Bernie´s Boogie Nirvana gefeiert, denn dann steht der 30. Geburtstag des Thaddäus an. Die drei Vollblutmusiker bringen „Blues, Boogie und Rock ´n Roll“ voll rüber. Fans der Musik der 60er und 70er Jahre kommen beim Jubiläumskonzert auf ihre Kosten.

Das traditionelle Hoffest mit der Thürlesberger Tanzlmusik und Gästen beschließt das Frühjahrsprogramm am Samstag, 3. August, bereits ab 18 Uhr. (dz)

Info Karten gibt es bei Judith Plass-König, Telefon 09099/9665766 (Dienstag, Donnerstag 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr und Mittwoch von 16 bis 19 Uhr) oder über Email: karten-thaddaeus@gmx.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Weitere Informationen im Internet www.kleinkunst-kaisheim.de.

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