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Wirtschaft

09.09.2017

„Top-Arbeitgeber“ des Jahres im Landkreis

28 Unternehmen, die besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Umwelt und Sicherheit übernehmen, werden bei der Donau-Ries-Ausstellung ausgezeichnet. Welche Kriterien gefordert waren

Viel ist von Unternehmenskultur die Rede. Was ist das eigentlich? Sicher gehört zur Ethik in den Firmen ein gutes Klima. Und wenn es nach dem Wirtschaftsförderverband Donau-Ries geht, dann ist ein guter Arbeitgeber jemand, der diesem Leitbild entspricht.

Auf jeden Fall müsse das Arbeitsklima stimmen, um zu einem „Top-Arbeitgeber“ zu werden. Der Betrieb solle sich an seinen Mitarbeitern orientieren, ihnen Aus- und Weiterbildung ermöglichen, für familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen, sich um die Sicherheit am Arbeitsplatz und ihre Gesundheit kümmern. Ein „Top-Arbeitgeber“ setze außerdem die gültigen Umweltstandards um und engagiere sich in verschiedenen Ebenen für soziale Zwecke. Diesen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllten dem Wirtschaftsförderverband zufolge im vergangenen Jahr im Landkreis 28 Unternehmen.

Dafür sind sie während der Donau-Ries-Ausstellung in feierlichem Rahmen mit dem Titel „Top-Arbeitgeber Donau-Ries“ ausgezeichnet worden. Von A wie Anton Eireiner bis Z wie Zott umfassen die Preisträger eine große Branchenvielfalt. Doch das war nicht das Kriterium, um sich als „Top-Arbeitgeber“ zu qualifizieren. Eine umfangreiche Dokumentation der insgesamt sieben Punkte musste vorgelegt werden. Bewerben konnten sich allerdings nur die Firmen, die bereits Partner der Marke Donauries sind, sich also bereits zur Region bekennen und für diese werben. Somit war die Preisverleihung auch Teil der groß angelegten Imagekam-pagne der Marke Donauries.

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Landrat Stefan Rößle betonte, dass das Label allein noch nicht für eine gute Unternehmenskultur in einem Unternehmen stehe. Diese müsse auch gelebt werden. Und das Label sei eine Verpflichtung, neue Trends zu erkennen und mit der Zeit zu gehen. „In Zeiten, wo sich Arbeitnehmer den Arbeitgeber häufig aussuchen können, wird es zunehmend wichtig, sich als Arbeitgeber ins rechte Licht zu rücken“, erklärte Rößle mit einem Verweis auf das Thema Fachkräftesicherung.

Veit Meggle, Geschäftsführer des Wirtschaftsförderverbandes, stellte mit Jörg Eyrainer, Mitglied im Bereich für Unternehmenskultur, die 28 Arbeitgeber vor, die sich mit der Auszeichnung schmücken dürfen. „Die Zinsen werden sich bis 2020 nicht verändern“, prognostizierte in einem Festvortrag Jürgen Michels, Chefvolkswirt der BayernLB. Der Kenner der europäischen Wirtschaftsszene zeigte auf, wie geopolitische Ereignisse Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Allerdings, so Michels, gewöhnten sich die Märkte neuerdings sehr schnell an politische Unsicherheiten.

Die Festveranstaltung wurde von der musiMacherei aus Monheim musikalisch umrahmt.

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