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15.06.2018

Triathleten beißen sich bei Hitzeschlacht um den Meistertitel durch

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Trotz der Hitze stellten sich (von links) Stephan Sperger, Florian Griesbach, Theresa Wild, Sarah Fischer, Anna Berger, Lukas Berger und Christian Mayer dem Triathlon in Ingolstadt.
Bild: Ferber

Athleten aus der Region starten in Ingolstadt bei der „Deutschen“ über die Mittel- und die Olympische Distanz. Theresa Wild sichert sich den fünften Platz, trotz technischer Probleme.

Beim „Showdown der Extreme“ hieß es Start frei für die neunte Auflage des Ingolstädter Triathlons. Über die Mittel-, Sprint- und Olympische Distanz gingen 2639 Freunde des Ausdauersports aus 40 Nationen an ihre körperlichen Grenzen. Bei der tropisch anmutenden Hitze kamen nicht nur die Teilnehmer ins Schwitzen, sondern auch mehrere Tausend Zuschauer. Den Temperaturen (28 Grad Luft und 24 Grad im Wasser) zum Trotz absolvierten die Frauen und Männer wahre Spitzenleistungen.

Der Hitze zum trotz erreichten alle Starter der LG Warching eine gute Platzierung. Beim Rennen um die Deutsche Meisterschaft galt es, eine Mitteldistanz zu absolvieren. Die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke führte durch den Ingolstädter Baggersee, danach folgte eine relativ flache Radstrecke mit kleinen Berganstichen von insgesamt 86,3 Kilometern und 480 Höhenmetern. Die abschließende 20,2 Kilometer lange Laufstrecke führte die Teilnehmer viermal rund um den Baggersee und wieder zurück. Da die Wassertemperatur 24,1 Grad betrug, war ein Tragen des Neoprenanzuges in der Mitteldistanz erlaubt, jedoch in den gleichzeitig stattfindenden Rennen über die Olympische Distanz und Sprintdistanz nicht. Am Ende kamen rund 2300 Teilnehmer ins Ziel. davon allein rund 900 beim Mitteldistanzrennen über die längste Strecke des Tages.

Theresa Wild stand zwei Wochen nach dem Ironman 70.3 in St. Pölten wieder hinter der Startlinie, um die Mitteldistanz zu bewältigen. Die Wittesheimerin bestätigte ihre verbesserte Schwimmform und kam im vorderen Drittel der Damen aus dem Wasser (31:49 Minuten). Am Rad spielte sie ihre Erfahrung aus und fand einen guten Tritt (2:29:48 Stunden), sodass sie trotz ausgefallenem Wattmesser/Trittfrequenzmesser beim abschließenden Laufen um den Baggersee noch Gas geben konnte (1:30:26 Stunden). Zufrieden kam sie als Siebte mit einer Zeit von 4:35:11 Stunden ins Ziel. In ihrer Altersklasse belegte sie den fünften Gesamtplatz. „Mir ging es schon gut in diesem Wettkampf, aber die anderen waren einfach besser“, musste Wild am Ende anerkennen. Ihr habe die die Mitteldistanz von St. Pölten noch ein wenig in den Knochen gesteckt, dennoch zeigte sie sich mit dem Ergebnis ganz zufrieden: „In den Top Ten bin ich gelandet, dass ist immer gut.“

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Lukas Berger von der LG Warching machte vor allem die Hitze während der Halbmarathonstrecke zu schaffen, doch er kämpfte sich letztlich mit einer Gesamtzeit von 4:43:29 Stunden auf dem 164. Rang bei den Herren ins Ziel. Ihr Mitteldistanzdebüt feierte Anna Berger. Seit dem Frühjahr ist sie gehandicapt (Knie), wodurch sie ihre Trainingseinheiten auf das Minimalste begrenzte. Dennoch absolvierte sie einen guten Wettkampf und erreichte überglücklich und stolz nach 5:10:41 Stunden als 38. Frau die Ziellinie.

Über die olympische Distanz von 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 9,8 Kilometer Laufen waren für die LG Warching Sarah Fischer und Stephan Sperger am Start. Aufgrund der warmen Temperaturen war hier das Tragen des Neoprenanzugs verboten. Mit ihrer Endzeit von 2:43:34 Stunden und dem 42. Platz bei ihrem ersten Wettbewerb über die Olympische Distanz war Fischer überglücklich. Sperger finishte nach 2:39:32 Stunden (277. Platz).

Auch vom TSV Harburg stellten sich zwei Athleten der Mitteldistanz. Beim Radfahren konnte vor allem Ulf Zimmermann seine Stärke ausspielen und legte mit einer Rad-Zeit von 2:07 Stunden die drittschnellste Zeit aller Athleten hin. Er finishte nach 4:06:39 Stunden auf Platz 17. Einen ebenfalls erfolgreichen Tag hatte Leonhard Wiedemann der bei diesem Rennen vor allem mit einem schnellen Halbmarathon in 1:23 Stunden überzeugen konnte und auf Platz 40 nach 4:12:43 Stunden den Zielbogen erreichte. Diese schnelle Zeit reichte zudem für den dritten Platz und damit einem Treppchenrang in seiner Altersklasse im Wettbewerb um den deutschen Meistertitel.

Für Theresa Wild geht es schon am Wochenende weiter mit dem Ligarennen und dann der Wettkampf über die Olympische Distanz in Lauingen. (xh, dz, dat)

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