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Harburg

09.08.2020

Trotz Corona: Der Harburger Kulturherbst findet statt

Dreiklang heißt es, wenn sich Musik, Lyrik und Licht treffen.
Bild: kaya

Plus Es gibt zwar ein reduziertes, aber starkes Programm mit klassischer Musik, Malerei, Kabarett und vielem mehr

Ihren 20. Kulturherbst hätten sich die Verantwortlichen in Harburg sicher ganz anders vorgestellt, als es nun coronabedingt der Fall ist. Nach dem momentanen Planungsstand soll der Kulturherbst in diesem Jahr stattfinden – allerdings in reduzierter Form. Claudia Müller, die bisherige Kulturreferentin, die dieses Amt mit Beginn der neuen Stadtratsperiode nicht mehr übernommen hat, leitet den Arbeitskreis noch bis zum Jahresende und teilt in einer Pressemitteilung nun die aktuell geplanten Veranstaltungen mit.

Eine Ausstellung zu Beginn

Den Anfang macht eine Bilderausstellung: Vom Samstag, 26. September bis Sonntag, 11. Oktober, sind die Mittwochmaler in Harburg zu sehen. Sie haben sich der Aquarellmalerei verschrieben, und alle besuchten mehrere Kurse an der Vhs Donauwörth bei ihrem Dozenten Jürgen Timm. Die 18-köpfige Gruppe hat mittlerweile einen beachtlichen Bekanntheitsgrad. Das zentrale Thema ist die Natur als Umwelt des Menschen. Die Ausstellung im Fremdenverkehrsraum im Rathaus ist jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Irisch wird es am Samstag, 26. September, denn ein Abend mit der Augsburger Irish-Folk-Band Mother’s Pride ist eine musikalische Reise über die „Grüne Insel“ bis in ihre Gegenwart. Dabei bietet sich immer wieder auch Gelegenheit, Refrains gemeinsam zu singen, im Rhythmus mitzugehen oder zu den Stücken zu tanzen. Beginn ist um 20 Uhr in der Turnhalle Ebermergen. Der Eintritt kostet acht Euro.

Bild: kaya

Dreiklang aus Musik, Licht und Lyrik

Am Sonntag, 27. September, werden sich Musik, Licht und Lyrik zu einem Dreiklang vereinen. Sängerin Conny Pfau, Malerin Annette Steinacker-Holst, Pianist Marcus Prügel und Saxofonist Bernd Fischer setzen sich zum Ziel, Kirchen und historische Räume mit Lichtprojektionen, Musik und Literatur im Zusammenklang neu sichtbar, hörbar und erlebbar werden zu lassen. In der historischen Schlosskirche auf der Harburg ist dies sicher ein besonderes Erlebnis. Der Eintritt kostet zehn Euro, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Kabarettistisch wird es am Sonntag, 4. Oktober, wenn La Signora – Carmela de Feo „allein unter Geiern“ in Harburg weilt. Seit Jahren ist sie in Sachen Unterhaltung auf den Bühnen unterwegs. La Signora ist für jede Situation mit ihrem Friedhofsmodenchic perfekt gekleidet und zeigt in ihrem neuen Programm, dass Schicksal durchaus Spaß machen kann. Die Veranstaltung in der Harburger Schule beginnt um 19.30 Uhr und kostet 15 Euro Eintritt.

Kammerorchester mit klassischer Musik

Am Sonntag, 11. Oktober, kehrt das Münchner Kammerorchester Die Zarge nach Harburg zurück. Mit Besonderheiten der Streicher-Literatur aus Barock, Romantik und gemäßigter Moderne soll das Publikum auf eine Wanderung durch Stimmungen von „tiefgründig bewegend“ bis „festlich, heiter und fröhlich“ geführt werden. Der Festsaal auf der Harburg ist Garant für beeindruckende klassische Konzerte, der Eintritt kostet hier 15 Euro, Beginn ist um 20 Uhr.

Bild: kaya

Den Abschluss bildet am Samstag, 17. Oktober, das Marionettentheater „Uggl und der freche Kobold“. Die Ugglbühne ist ein mobiles Marionettentheater, das seit 2005 mit seinen Geschichten große und kleine Marionettenfans begeistert. Bei der Ugglbühne werden die Geschichten selbst geschrieben, und jedes Detail wird liebevoll selbst gestaltet. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt kostet zwei Euro.

Hygienekonzept

Für alle Veranstaltungen wird ein Hygienekonzept erstellt, welches sich nach den dann geltenden Vorgaben wie Maskenpflicht und Abstandsregeln richtet. Die Karten für alle Veranstaltungen gibt es nur im Vorverkauf. Dieser beginnt am Dienstag, 8. September. Die Stadt Harburg ist derzeit dabei, ein Online-Programm für den Kartenerwerb einzurichten. Zudem wird es Karten im Rathaus geben.

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