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MusikvereinUsseltal

29.11.2018

Überraschungsgast beim Herbstkonzert

Daitings Bürgermeister Roland Wildfeuer (rechts) überreichte beim Herbstkonzert des Musikvereins Usseltal Daiting sieben Mitgliedern Urkunden über bestandene Prüfungen oder langjähriges Musizieren, nämlich (von links) Thomas Späth (D1-Prüfung), Thomas Häckel (25 Jahre), Anita Schlicker (25 Jahre), Christina Glaß (15 Jahre), Christina Bigler (10 Jahre), Benedikt Bigler (D1-Prüfung), und Karl Lanzer (25 Jahre).
Bild: Jochen Glaß

Ungewohnte Darbietung von Hans Löffler. Musiker begeistern Gäste

Auch die Daitinger Musiker wählten beim Herbstkonzert des Musikvereins Usseltal das Motto „100 Jahre Freistaat Bayern – 100 Jahre Heimat“. Die 25 Bläserinnen und Bläser unter Leitung von Peter Schmid begeisterten die Besucher im voll besetzten Musikheim mit einem abwechslungsreichen Programm. Andreas Löffler und Marina Steidle informierten die Besucher mit interessanten Anmerkungen.

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Mit dem „Bayerischen Defiliermarsch“, einer schmissigen und für Spitzenpolitiker gerne gespielten Komposition von Jacob Philipp Adolph Scherzer, königlich-bayerischer Musikmeister aus Ingolstadt, hatte das Orchester keine Mühe. Das Stück ist schon mal als heimliche Nationalhymne bezeichnet worden. Zuletzt spielten die Daitinger diesen Marsch beim Einzug des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ins Daitinger Schützen-Festzelt im Juni. Gerne hörte man anschließend dem Konzertwalzer von Carl Michael Ziehrer, „Hereinspaziert“, zu.

Mit ihren Tenorhörnern glänzten solistisch Marcel Schoder und Stefan Späth als „Die zwei Schlingel“, einem Werk von Miroslav Prochazka. Es folgte Thomas Schoders Trompetensolo „Gloria“ im Slow-Rock-Rhythmus, ziemlich untypisch für die böhmisch-mährische Blasmusik, komponiert von Zdenek Gursky. Komplizierte Akkorde erklangen beim Medley „Disney Film Favourites“, arrangiert von Johnnie Vinson. Nächstes Stück war „Bavaria“, eine (gesungene) Ballade von Alexander Pfluger und Franz Blochum.

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Und dann betrat ein Überraschungsgast den Saal: Musiker Hans Löffler, den ja alle seit vielen, vielen Jahren kennen. Was sollte da überraschen? Es war Löfflers Debüt als Gesangssolist. Er sang nämlich, mit geschulter Stimme, das Schwalbenlied und „Auf der Heide büh’n die letzten Rosen“, am Klavier begleitet von seiner Neuburger Gesangslehrerin Julia Israelian. Das Publikum erklatschte sich zwei Zugaben, nämlich „Der Rattenfänger“ und „Im tiefen Keller sitz’ ich hier“.

Nach der Pause erklangen Kurt Gäbles Marsch „Salemonia“ und die Erkennungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik, „So schön ist Blasmusik“ von Erich Becht, arrangiert von Martin Scharnagl. Amerikanischen Sound erspielte das Orchester mit dem Hit der amerikanischen Band Journey aus dem Jahr 1981 „Don’t Stop Believin’“. Gehöriges Tempo entwickelten die Musiker bei der „Katharinen-Polka“ von Kurt Gäble. Auch die „Südböhmische Polka“ von Ladislav Kubes, arrangiert von Franz Bummerl, gefiel. Gegen Schluss zu wurd’s noch einmal „richtig bayerisch“, und zwar mit „Bayern – des samma mia“ von Hans-Jürgen Buchner (Handling). Mit der Hommage an unsere süddeutsche Heimat, der gespielten und gesungenen Bayernhymne und der Zugabe des Blasorchesters „Auf die Vogelwiese ging der Franz“ endete das überaus gelungene Herbstkonzert des Daitinger Musikvereins.

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