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15.11.2017

Ulrich Lange bei anstrengenden Sondierungsgesprächen mit dabei

Von außen durchs Fenster von den Fotografen beobachtet: Der Nördlinger CSU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange (rechts) bei den Sondierungsgesprächen zwischen Union, FDP und Grünen in Berlin. Links neben ihm sitzt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Parlament.
Bild: Michael Kappeler, dpa 

Der Bundestagsabgeordnete aus dem Donau-Ries-Kreis sitzt in Berlin am Verhandlungstisch, wenn es um das Thema Verkehr geht. Wir haben mit dem Politiker geredet.

Herr Lange, Sie sehen auf dem jüngsten Foto ziemlich angestrengt aus …

Lange: Naja, das Foto wurde auch nach Mitternacht aufgenommen. Da hatte ich schon mehr als fünf Stunden schwierige Verhandlungen bei den Sondierungsgesprächen in Berlin hinter mir.

Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur hat das Bild gemacht. Sie sitzen in einem hell erleuchteten Zimmer neben Anton Hofreiter, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag. Um was ging es in dem Gespräch?

Lange: Die sogenannte Berichterstatterrunde Verkehr hat sich bei diesem Termin getroffen. Zu dieser gehören neben Anton Hofreiter noch Alexander Dobrindt ( CSU), Oliver Krischer (Grüne), Volker Wissing ( FDP), Michael Theurer (FDP), Armin Laschet ( CDU) und Thomas Strobl (CDU). Das Thema Verkehr gehört bei den Sondierungsgesprächen mit zu den kompliziertesten Themen. Gerade beim Punkt Diesel gibt es noch einiges zu klären. Für uns als CSU sind die blaue Plakette sowie Fahrverbote wichtige Knackpunkte.

Mit Ihrem Standpunkt werden Sie wohl vor allem die Grünen gegen sich haben?

Lange: Ja. Wir können uns gut mit der Schwesterpartei CDU und mit den Liberalen einigen. Wenn die Grünen nicht dabei wären, wäre es bei diesem Thema kein Problem.

Wie muss man sich solche Verhandlungen vorstellen? Welcher Ton herrscht da vor?

Lange: Es wird sachlich diskutiert, sicherlich aber auch an manchen Stellen deutlich und hart. Diese Gespräche sind nicht frei von Emotionen.

Wie schätzen Sie den aktuellen Stand bei den Sondierungsgesprächen ein? Ihr Parteikollege, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, meinte ja, jetzt werde es konkret. Und in der Nacht zum Freitag will man zu einem Ende kommen.

Lange: Ja, jetzt geht es um die Details. Und damit wird es auch umso komplizierter. Wenn Sie sich nur auf Überschriften einigen müssen, kommen Sie schnell voran. Heute (am Dienstag, Anmerkung der Redaktion) geht es um 16 Uhr weiter.

Das hört sich jetzt aber nicht sehr optimistisch an. Fragen wir einmal so: Auf einer Wahrscheinlichkeitsskala von 1 bis 10 – kommt die Jamaika-Koalition zwischen Union, Liberalen und Grünen zustande?

Lange: Ich bin knapp optimistisch.

Anton Hofreiter, Ihr Nachbar auf dem Bild, steht generell für eine ganz andere politische Haltung als Sie. Wie klappt es menschlich zwischen Ihnen beiden?

Lange: Anton Hofreiter und ich kennen uns bereits seit der vorletzten Bundestagsperiode. Damals war er der Vorsitzende im Verkehrsausschuss, in dem ich auch saß. Wir sind zwei sehr unterschiedliche Typen, das ist richtig. Aber wir haben immer eine sachliche Ebene gefunden.

Würden Sie so weit gehen, dass Sie mit Hofreiter nach einer solchen harten Verhandlungsrunde noch einen Abstecher in eine Kneipe machen?

Lange: Nein, so weit geht es dann auch wieder nicht. Interview: Martina Bachmann

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15.11.2017

Die Grünen reden vom Klima und über den Schadstoffausstoß der Dieselautos, die Merkel spricht schlau in der Klimakonferenz. Da fragt man sich doch wie seiht die Wirklichkeit aus. Tatsache ist, das die massive Braunkohleverstromung in Deutschland 50 % der Luftverschmutzung beträgt, Daß des gesamten Verkehrs nur 20 %. Die Schadstoffe der Dieselautos von den 20 % liegt sicher weit unter 10 %. Da sollte man doch mal als erstes bei den Kohleverbrennern anfangen, diese Verschmutzung zu beenden, was an Hand der Überproduktion von Strom jederzeit machbar wäre, wären da nicht mal die guten Lobbyverbindungen von der Kohle zur Politik vorhanden.??

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15.11.2017

Na da kann ja nix mehr schiefgehen, wenn Hr. Lange da mit dabei ist.

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