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PrognoseDonauwörther Zeitung

30.12.2020

Und so war das Jahr 2020 tatsächlich

Vor einem Jahr hat die

Zum Jahreswechsel auf 2019 hat die DZ wieder die hellseherischen Fähigkeiten ihrer Leser getestet. Wir stellten zehn Ja-Nein-Fragen zu aktuellen Themen aus der Region.Dass das zu Ende gehende Jahr weltweit von einer Pandemie geprägt sein wird, das war Anfang 2020 freilich noch nicht abzusehen. Bei der einen oder anderen Frage hat das Thema Corona dann auch eine Rolle gespielt. Die richtige Beantwortung aller Fragen ist aber ohnehin nicht entscheidend: Wer mitgemacht hat, nahm auch gleichzeitig an einem Gewinnspiel teil. Erneut haben zahlreiche Leser mitgemacht und uns wissen lassen, welchen Ausgang sie voraussehen. 20 Preise warten nun auf ihre neuen Besitzer. Was das Los entschieden hat, lesen Sie im Infokasten. Hier folgt nun erst einmal die Auflösung.

Eindeutiges Nein. Das Tanzhaus steht nach wie vor in der Reichsstraße. Das hatten 83 Prozent auch so erwartet. Das Tanzhauses diente heuer coronabedingt sogar als Tagungsort für Stadtratssitzungen. Die Zukunft des Gebäudes ist allerdings nach wie vor offen: Es läuft derzeit ein erneutes Gutachten zum Thema Neubau oder Sanierung.

Bereits bei Frage 2 schlägt das Virus zu: Alle Amateurkicker, damit auch der Regionalligist aus Rain, haben die Saison 2019/2020 noch gar nicht beenden können. Die Spielzeit wurde zweimal unterbrochen und soll nun im Sommer abgeschlossen werden. Aktuell befinden sich die Rainer aber auf einem Nichtabstiegsplatz.

Eindeutiges Ja. Trotz vier Gegenkandidaten – Peter Moll ( SPD), Nico Ach (Grüne), Florian Riehl (Freie Wähler) und Ulrich Singer (AfD) – konnte der Amtsinhaber sogar eine Stichwahl umgehen. Der CSU-Politiker erreichte im ersten Wahlgang 58,4 Prozent und durfte damit seine vierte Amtszeit als Landrat antreten, was knapp 80 Prozent unserer Leser aber auch erwartet hatten.

Geflogen ist der City Airbus heuer, aber nicht über Donauwörth. Daher ist hier ein „Nein“ als Antwort zu geben, was zwei Drittel auch so vorhergesagt hatten. Im Juli hob das Fluggerät erstmals vor den Augen der Öffentlichkeit – auch Ministerpräsident Markus Söder war zu Gast – ab. Der Flug in etwa zweieinhalb Metern Höhe dauerte rund zwei Minuten. Weitere Tests fanden im Raum Ingolstadt statt.

In dieser Frage herrschte mit 56 Prozent Ja-Stimmen überwiegend Optimismus. Dieser erfüllte sich aber nicht. Bereits Ende 2019 war entschieden worden, das Projekt in die neue Legislaturperiode des Gemeinderats zu vertagen. Doch auch in neuer Besetzung kam man (noch) nicht zu Potte. Nun soll die ursprüngliche Machbarkeitsstudie noch einmal überplant werden.

73 Prozent hatten es erahnt oder erhofft, Mitte Dezember war es so weit: Der Stadtladen in der Reichsstraße öffnete seine Pforten. Im Spätsommer war bekannt geworden, dass der Stadtladen in die Räumlichkeiten des Schuhhauses Braun ziehen wird. Das Traditionsgeschäft machte nach 134 Jahren, stets im Familienbesitz, zu.

Der Gaudizug geht stets am Faschingsdienstag über die Bühne. Das war heuer der 25. Februar. Schnee gab es an diesem Tag in der Fuchsienstadt nicht, vielmehr war Nieselregen zum Startschuss des bunten Treibens zu spüren. Am darauffolgenden Aschermittwoch endete die närrische Zeit. Damals dachte man noch, dass am 11.11. die neue Session beginnen wird – doch dann kam Corona.

So eindeutig wie diese wurde keine unserer zehn Fragen beantwortet: 87 Prozent rechneten damit, dass das Juze in Rain an den Start geht. Doch bei diesem Thema gibt es noch immer offene Punkte. In der Hauptstraße wäre ein möglicher Raum für ein Jugendzentrum gefunden, zuletzt wurde am Vorstand für einen Trägerverein gearbeitet. Auch hier zeichnet sich eine Lösung ab. Dennoch muss die Frage, die wir vor einem Jahr gestellt hatten, mit „Nein“ beantwortet werden.

Im Jahr 2018 kam ans Licht, dass ein Narkosearzt in Donauwörth 63 Patienten mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert hatte. Die Opfer erhielten Schmerzensgeld, aber eine Anklage gab es bisher nicht. Ein Gutachten über die Schuldfähigkeit des damals medikamentenabhängigen Mediziners steht seit Monaten aus. Auch in diesem Fall ist also „Nein“ die Antwort.

Während Landrat Stefan Rößle auf Anhieb die absolute Mehrheit holte, ging es beim Rennen um die Nachfolge von Armin Neudert in die Verlängerung. Das hatten auch 74 Prozent prognostiziert. Der parteilose Jürgen Sorré (für die SPD) und Michael Bosse (FW/PWG) kamen in die Stichwahl, Joachim Fackler ( CSU) und Albert Riedelsheimer (Grüne) schieden aus. Am Ende setzte sich Sorré (60,9 Prozent) durch, er ist seit 1. Mai neuer OB.

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