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Donau-Ries

10.12.2020

Unfälle: Lkw krachen ineinander, Auto versinkt in nassem Feld

Im Landkreis Donau-Ries hat es am Mittwoch auf schneeglatten Straßen wieder einige Unfälle gegeben.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Am Mittwoch kommt es im Donau-Ries-Kreis bei winterlichen Straßenverhältnissen wieder zu einigen Unfällen. Hier eine Übersicht der Polizei.

Wieder Schnee, wieder Unfälle: Wie bereits am Dienstag der vergangenen Woche bereiteten die winterlichen Straßenverhältnisse so manchen Verkehrsteilnehmern Probleme. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Donauwörth gab es am Mittwoch jedenfalls mehrere Einsätze, die in diesem Zusammenhang zu sehen sind.

Zweimal krachte es etwa in beziehungsweise auf Höhe der Donauwörther Parkstadt. Um 15.55 Uhr wollte ein 32-Jähriger mit seinem Auto von der Jurastraße kommend auf die Bundesstraße 2 Richtung Süden auffahren. Auf der Rechtskurve in der Auffahrtsschleife kam der Mann mit seinem leistungsstarken Sportcoupé aufgrund des nicht angepassten Tempos auf winterglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab, berichten die Beamten. Er überfuhr in der Folge eine im Boden verankerte Richtungstafel.

Nach Unall auf der B2: Auto muss abgeschleppt werden

Der Wagen blieb nach dem Zusammenprall mit dem Verkehrszeichen neben der Fahrbahn liegen und musste abgeschleppt werden. Durch die Kollision entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 4000 Euro. Der Mann gab gegenüber den Gesetzeshütern an, dass er einem Hasen ausweichen musste. Er wurde wegen Missachtung der Straßenverkehrsordnung angezeigt.

Etwas mehr als zwei Stunden später, um 18.10 Uhr, befuhr eine 63-Jährige Autofahrerin die zweispurige Bundesstraße 2 in nördlicher Richtung. Die Frau verlor auf Höhe des Donauwörther Freibades in Folge nicht an den Schneefall und die glatte Fahrbahn angepasster Geschwindigkeit beim Überholen die Kontrolle über ihren Wagen und schleuderte von der Fahrbahn. Anschließend prallte ihr Pkw gegen mehrere Sträucher des Straßenbegleitgrüns, wobei die Front ihres Fahrzeugs erheblich beschädigt wurde.

Der Schaden beträgt etwa 5000 Euro. Der Wagen wurde in Begleitung einer Streife zu einem nahe gelegenen Autohaus gebracht. Mehrere abgerissene Äste wurden bis zum Eintreffen der Beamten bereits von der Fahrbahn der Bundesstraße geräumt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Fahrerin blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt.

Auch auf der Bundesstraße 2 bei Kaisheim kracht es

Ebenfalls auf der B2, dieses Mal aber bei Kaisheim, erwischte es um 16.50 Uhr einen Fahranfänger. Der 18-Jährige war auf der Bundesstraße in nördlicher Richtung unterwegs. Am Ende der zweispurigen Strecke geriet der junge Mann auf der schneebedeckten Fahrbahn zunächst von der Straße ab und schlitterte ins Bankett, heißt es von der Polizei. Ein Gegenlenken misslang, sodass der Wagen in ein Feld weiterrutschte und dort mit allen vier Rädern im feuchten Untergrund versank.

Derart festgefahren, war kein Weiterkommen möglich. Durch das Freischleppen durch einen privat organisierten Traktors entstand ein Sachschaden von circa 1000 Euro am Pkw, da unter anderem die linke Seite zerkratzt und der Unterboden beschädigt wurden. An dem landwirtschaftlich genutzten Feld entstand ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge kein bezifferbarer Schaden. Der Verursacher blieb unverletzt und wurde wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkejhrsordnung verwarnt.

Nach Unfall: Sperrung zwischen Ronheim und Huisheim

Folgenreicher für den Gesamtverkehr war die Kollision zweier Sattelzüge, die auch wegen des schneeglatten Untergrunds ineinander gekracht waren. Laut Polizei fuhr ein 36-jähriger polnischer Berufskraftfahrer in seinem Sattelzug um 16 Uhr auf der Staatsstraße von Ronheim in Richtung Huisheim. An einer Steigung blieb der 40-Tonner aufgrund einsetzender Schneeglätte liegen. Der Fahrer stellte seinen Lkw ab und wartete auf ein Räumfahrzeug. Ein dahinter ankommender Sattelzugfahrer wollte trotz widrigster Verhältnisse in gleicher Richtung auf der Gegenfahrspur am stehenden Sattelzug vorbeifahren. Dabei geriet der 40-Tonner, der von einem 36-jährigen serbischen Berufskraftfahrer gesteuert wurden, ins Rutschen. Das Fahrzeug krachte seitlich in den stehenden Sattelzug des Polen.

Die Fahrbahn war anschließend aufgrund der ineinandergeschobenen Schwerfahrzeuge für rund eineinhalb Stunden komplett blockiert. Erst nach Beseitigung der Schneedecke durch ein Räumfahrzeug der Straßenmeisterei Nördlingen konnten beide Lastwagen voneinander gelöst werden. Es kam zu größeren Verkehrsbehinderungen. Die Höhe des Sachschadens wird momentan noch ermittelt. Der serbische Unfallverursacher musste vor Ort ein Verwarngeld bezahlen, um seine Fahrt fortsetzen zu können.

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