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Unfallfluchten machen fassungslos

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Kommentar Von Wolfgang Widemann
13.10.2019

Nach drei Unfällen in und um Donauwörth sind die Verursacher geflüchtet. Das ist dreist und rücksichtslos.

Es sind drei Fälle, die einen fassungslos machen. Innerhalb weniger Minuten passieren am Freitagmorgen auf der Südspange (B16) bei Donauwörth zwei Unfälle – und beide Male flüchtet der Verursacher. In der Nacht auf Sonntag nun ein weiterer trauriger Höhepunkt: Ein Motorradfahrer rast offenbar durch die Bahnhofstraße in Donauwörth, obwohl diese für den Verkehr gesperrt ist, und erfasst einen Fußgänger. Die Reaktion des Verkehrssünders: Er macht sich aus dem Staub und lässt ein schwer verletztes Opfer auf der Straße liegen!

Experten beobachten schon seit längerer Zeit, dass die Sitten auf den Straßen verrohen. Es mag sein, dass der Zeitdruck zunimmt und das Aggressionspotenzial steigt. Dies kann aber nicht im Geringsten eine Entschuldigung für derartige Straftaten sein. Hoffentlich werden die Unfallverursacher, deren Verhalten an Ignoranz, Dreistigkeit und Rücksichtslosigkeit kaum noch zu überbieten ist, ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen. Oder das schlechte Gewissen setzt sich doch noch durch und die Betreffenden stellen sich.

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