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Donauwörth

13.11.2018

Unfallserie hält Polizei in Atem

Fünf Verkehrsunfälle an nur einem Tag hielten die Polizei in Atem. 
Bild: Foto: Julian Leitenstorfer

Fünf Mal krachte es im Dienststellenbereich der VPI Donauwörth an nur einem Tag. Alles in allem hatten die Beteiligten Glück im Unglück. Was genau passierte

Der Montagmorgen war für die Polizei Donauwörth der Beginn einer Serie von Verkehrsunfällen, die bis zum frühen Abend andauerte. Fünf Mal krachte es in ihrem Dienstbereich. Dabei wurden insgesamt fünf Menschen leicht verletzt, der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 27500 Euro.

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Gegen 7.45 Uhr passierte der erste Unfall. Um diese Zeit fuhr eine 24-jährige Autofahrerin auf der Pflegstraße stadtauswärts. Als sie von dort nach links in den Mühlberg abbiegen wollte übersah sie laut Polizei einen entgegenkommenden Radfahrer. Sie fuhr den 50-Jährigen an und verletzte ihn leicht. Danach brachte sie ihn selbst zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus. Nach seiner ambulanten Behandlung kam der Mann dann auf die Polizei-Dienststelle, um den Unfallsachverhalt aufnehmen zu lassen. Der Sachschaden wird auf 150 Euro geschätzt.

Im Umfeld der Ampelanlage an der Einmündung B 16- B 2 nahe Bäumenheim krachte es am Nachmittag gleich zweimal. Kurz vor 17 Uhr fuhren zwei Beteiligte von Donauwörth in Richtung Rain. Als der Verkehr etwa 300 Meter vor der Ampel stockte, musste eine 38-jährige Autofahrerin abbremsen. Ein nachfolgender 22-jähriger Pkw-Lenker war unaufmerksam und wurde von dem Bremsmanöver überrascht. Er fuhr leicht auf. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf etwa 2500 Euro.

Unfallserie hält Polizei in Atem

Autos mussten abgeschleppt werden

Gegen 18.30 Uhr ereignete sich auf derselben Strecke in der Gegenrichtung ein vergleichbarer Unfall. In diesem Fall war es nach Polizeiangaben ein 35-jähriger Autofahrer, der nicht realisierte, dass sich der Verkehr vor der Ampel staute. Er prallte deshalb so heftig auf einen vor ihm stehenden Wagen, dass dieser noch auf seinen Vordermann geschoben wurde. Nach ersten Feststellungen blieben die beteiligten Fahrer unverletzt. Die Autos des Unfallverursachers sowie des Geschädigten in der Mitte waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 9000 Euro geschätzt. Die Polizei weist darauf hin, dass die Geschwindigkeit vor der Ampel auf 70 Stundenkilometer begrenzt ist.

Schweres Unglück in Wemding

Der nächste Unfall passierte dann gegen 17.45 Uhr. Wie die Polizei mitteilt, kam es in Wemding zu einem schweren Unglück und zwar innerorts auf der Bahnhofstraße. Eine 48-jährige Pkw-Fahrerin fuhr dort stadtauswärts. Hinter ihr befand sich ein 36-jähriger Autofahrer. Die vorne fahrende Frau bemerkte, wie im Gegenverkehr ein Auto immer weiter nach links und schließlich auf ihre Spur kam. Trotz eines Ausweichmanövers konnte sie den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden.

Der Unfallverursacher, ein 60-jähriger Fahrer, schrammte seitlich am Auto der Frau entlang, bevor er dann mit dem nachfolgenden Auto frontal vorne links kollidierte. Trotz des heftigen Aufpralls, bei dem auch der Airbag ausgelöst wurde, waren die drei Beteiligten mutmaßlich nur leicht verletzt. Sie kamen alle mit dem Sanka in die Donau-Ries Klinik. Ihre Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 16000 Euro geschätzt. Eine Ursache für das Fahrverhalten des Unfallverursachers steht noch nicht fest.

Fußgänger angefahren

Gegen 19.15 Uhr wurde in Sulzdorf ein Fußgänger angefahren. Eine 51jährige Wemdingerin war auf der Kreisstraße in Richtung Wohnort unterwegs. Ungefähr auf Höhe des Feuerwehrhauses schloss sie auf einen langsam fahrenden Pkw auf und überholte ihn. Dabei hatte sie aber einen Fußgänger übersehen, der dort am linken Fahrbahnrand lief. Einen Gehweg gibt es dort nicht. Die Autofahrerin streifte glücklicherweise nur den rechten Arm des 35-jährigen Fußgängers mit ihrem linken Außenspiegel. Nach den ersten Feststellungen vor Ort war die Verletzung so gering, dass sich der Geschädigte selbstständig in ärztliche Behandlung begeben wollte. Der Außenspiegel ging zu Bruch.

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