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Förderung

30.11.2018

Unterstützung für die Geopark-Infostelle

So soll die Geopark-Infostelle in Harburg einmal aussehen.

Die Lokale Aktionsgruppe Monheimer Alb beschließt Zuschüsse für diverse Projekte.

In Harburg soll eine Infostelle für den Geopark Ries entstehen, doch das Vorhaben verzögert sich. Grund sind die gestiegenen Baupreise. Der Harburger Stadtrat hob deswegen bei seiner Sitzung Ende Oktober die Ausschreibung des Projektes wieder auf. Unterstützung für das Projekt könnte von der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb-Altmühl-Jura (LAG) kommen. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Gemeinden aus dem Riesrand, von der Monheimer Alb sowie Gemeinden im angrenzenden Franken und Altmühltal. Der LAG-Exekutivausschuss tagte jetzt in Monhein.

Bei der LAG können Fördermittel des Freistaates Bayern aus dem Programm Leader+ beantragt werden. „Wir könnten so 50 Prozent der Nettokosten finanzieren, und den Rest würden sich die Stadt Harburg und der Landkreis teilen“, sagt Petra Riedelsheimer, Mitarbeiterin der LAG-Geschäftsstelle. In Harburg wurde zuletzt vereinbart im kommenden Jahr erneut auszuschreiben.

Bessere Ausschilderung für den Geo-Radweg geplant

Beschlossen wurde bei der Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe zudem, dass der Geo-Radweg von Nördlingen über Wemding und Monheim nach Treuchtlingen besser ausgeschildert werden soll. Das Ganze soll 77000 Euro kosten. Weil mehrere Kommunen beteiligt sind, gibt es eine höhere Förderung. Insgesamt sind es 46000 Euro. Weitere 9000 Euro kommen von der LAG und 4600 Euro vom Landkreis. Den Rest steuern die anderen Partner bei.

In Mönchsdeggingen soll neben dem Hallenbad Almarin ein Besucherzentrum entstehen. Ob das Vorhaben sinnvoll und umsetzbar ist, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen. Die wird netto 55000 Euro kosten, wovon aus dem Leader-Projekt 27000 Euro beigesteuert werden.

Drohne soll Bauern beim Absuchen ihrer Felder nach Tieren unterstützen

Geld wird auch für die Anschaffung einer Drohne in die Hand genommen, die Bauern beim Absuchen ihrer Felder unterstützen soll. Das Gerät hat eine Wärmebildkamera, sodass die Landwirte vor dem Abmähen überprüfen können, ob sich noch Tiere auf ihren Feldern befinden. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Unfällen, bei denen beispielsweise Wild qualvoll verendete. Die Drohne kostet insgesamt 18500 Euro. Laut Riedelsheimer wird das Projekt vom Bauern- sowie Jagdverband und mehreren Kommunen unterstützt. Teil des Projektes ist auch die Ausbildung im Umgang mit dem Gerät sowie eine Homepage, auf der die Arbeit öffentlichkeitswirksam dokumentiert werden soll.

Schon lange besteht der Wunsch nach einer Strecke für Mountainbiker in der Natur. Bereits im Jahr 2006 gab es laut Riedelsheimer Bestrebungen, ein solches Angebot in Monheim zu etablieren. Zustande kam es allerdings nicht. Nun gibt es wieder einen entsprechenden Vorstoß eines Mitgliedes eines Weißenburger Radsportvereins. Ein Problem, was damit einhergeht und laut Riedelsheimer beispielsweise in Solnhofen im angrenzenden Franken massiv auftritt, sind Nutzungskonflikte. So fühlten sich viele Wanderer auf dem schmalen Altmühl-Panoramaweg von den Fahrradfahrern gestört, berichtet die Mitarbeiterin der LAG. Derzeit laufen Gespräche mit Behörden und Jägern, um eine Lösung zu finden, die alle zufriedenstellt. „Einfacher ist es aber wohl, eine Strecke anzulegen, weil dann viele Auflagen des Naturschutzes nicht hineinspielen“, so Riedelsheimer.

Eine Zuwendung erhält auch die Stiftung St. Johannes aus dem Topf des Förderprogramms, weil sie eine Bühne für die Theatergruppe des Marxheimer Schützenvereins eine Bühne gebaut haben in ihren eigenen Räumlichkeiten. Die Gaststätte, in der die Theatergruppe zuvor aufgetreten war, konnten diese nicht mehr nutzen, weil die Gaststätte geschlossen wurde.

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