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18.07.2008

Viel Grund zum Schwärmen

Kommen wir angesichts der Fülle der unterzubringenden Informationen gleich zur Sache: Gymnasium Donauwörth, Musical Company, zehnjähriges Bestehen. "Musical Rhapsody" der Titel der diesjährigen Produktion, die am Donnerstag Premiere hatte unter bewährter Leitung des Musiklehrerehepaares Thum-Gabler, Gabler.

Etwa fünfundvierzig Darsteller auf der Bühne, zwölf Musiker in der Musical Band. Siebenunddreißig Stücke aus den Musical-Aufführungen der vergangenen zehn Jahre. "Der Traum vom Ruhm", "Petticoats & Jeans", "Hair", "Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat", "Rocky Horror Show", "Tanz der Vampire", "Jesus Christ Superstar", "Stand By Me", "Die Schöne und das Biest", "Sommernachtstraum".

Die Anzahl der Kostüme dürfte sich der 450 annähern. Neunmal wurde während des Abends die Kleidung inklusive der Maske gewechselt. An die fünfhundert Zuschauer hatten sich zur Premiere in der neuen Aula des Gymnasiums eingefunden und somit alle Plätze belegt. Und bemerkenswert: Wohl noch nie sind so viele unterschiedliche und so viele schöne Stimmen innerhalb eines Musicals zu hören gewesen. Und wohl noch nie hatten so viele Schüler die Gelegenheit, während einer Aufführung solistisch im Vordergrund zu stehen.

Doch fangen wir am Anfang an: Jana, Jakob und Lorenz stehen als Bühnenarbeiter auf der Bühne. Ihre - gemeinsam mit Heidi Thum-Gabler selbst geschriebenen - einfallsreichen Dialoge und teilweise wortlosen Darstellungen bilden die Überleitungen zwischen den einzelnen Musical-Szenen.

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Jana singt (lässt dabei eine volle und angenehme Stimme hören) und kündigt somit ab und zu die folgenden Titel an. "Is It Okay If I Call You Mine?" fragt Niklas stimmlich einfühlsam in "Fame" (Der Traum vom Ruhm). Ursula steht mit "Out Here On My Own" im Rampenlicht und zeigt auch bei vielen weiteren Gelegenheiten (beispielsweise "Totale Finsternis") ihr gesangliches Talent. Alexandra glänzt in "Hound Dog" und auch sonst. (Hast Du nicht kürzlich noch immer Singstar gespielt? Und jetzt kannst Du es wirklich.) Der Alptug ist wieder dabei, sehr gut. Der Fabian auch - in allen Rollen überzeugend. Die Anna B., die Anika, die Carmen, die Luisa (sicher und akzentuiert). Der Jonas als Joseph, sehr gut artikuliert.

Barbara und Quirin als verunsichertes Paar Janet und Brad, klasse! Riff Raff darf nicht fehlen. Den spielt Daniel super. Er ist auch ein überzeugender Herodes. Und Thomas - Frank N. Furter - eine dankbare Rolle - aber auch wirklich toll gemacht. (Und knick bloß nicht um!) Julian, Fiona in Eddie´s Teddy dabei. Johanna als Maria mit "I Don´t Know How To Love Him" - eine hervorragende Besetzung. Charlotte, Maria (tanzt auch den Shimmy sehr gut), Heike ¿verrucht. Toll! Cornelia und Charlotte als "Rosen in der Wüste"¿zickig. Susanne die zarte Elfe, Anna A. als Schöne, das gesamte Ensemble, die Tänze, Kostüme, Maske ¿ die Band sowieso ¿ einfach klasse.

Da suchte selbst Schulleiter Jörg Eyrainer nach geeigneten Worten. Und Heidi Thum-Gabler wird nicht die einzige bleiben, die - wie in ihrem Programmheftbeitrag - Grund zum Schwärmen findet.

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