1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Voll ins Schwarze getroffen

Daiting

04.06.2018

Voll ins Schwarze getroffen

Copy%20of%20_DSC6520.tif
2 Bilder
Elf Festdamen sorgten beim gestrigen Umzug zum 50-jährigen Jubiläum der Usseltal-Schützen in Daiting für die charmante Note. Die Parade der Schützendelegationen fand viel Applaus.
Bild: Helmut Bissinger

Daitinger Schützen feiern mit vielen Gästen den 50. Geburtstag. Farbenprächtiger Umzug war der Höhepunkt. Warum noch einiges zu tun ist.

Heiter, stimmungsvoll, freundschaftlich – so lässt sich die Atmosphäre umschreiben, die in den vergangenen Tagen in Daiting herrschte. Der Schützenverein Usseltal feierte sein 50-jähriges Jubiläum – und das ganze Dorf feierte mit. Der äußere Rahmen hätte nicht besser sein können: Bei weiß-blauem Himmel zogen die Schützenabordnungen aus dem Gau gestern Nachmittag durch den herausgeputzten Ort.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Mit einer beispiellosen Energieleistung hatte der Verein, bestehend aus 116 Mitgliedern, ein Jubiläumsfest auf die Beine gestellt, das in die Annalen eingehen wird. Schirmherr und Ehrenschützenmeister Oskar Häckel durfte sich freuen. Er ließ während der Festtage mehrmals ebenso wie Bürgermeister Roland Wildfeuer die Geschichte des Vereins Revue passieren. Das Gemeindeoberhaupt wurde indes nicht müde, die gesellschaftliche Bedeutung der Usseltal-Schützen für die kleine Gemeinde hervorzuheben.

Elf Festdamen gaben dem Schützenjubiläum eine charmante Note. Sie hatten sogar einen eigenen Tanz einstudiert. Die Musikkapelle Daiting als Visitenkarte des Ortes sorgte für gute Stimmung. Diese herrschte an allen Tagen: beim Festabend mit dem Gstanzl-Sänder Josef „Bäff“ Piendl, beim Show-Abend mit den Holzheimer Musikanten wie auch gestern Abend bei einer Modenschau und dem Usseltaler Blechhaufen.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

An Gratulanten mangelte es nicht: Zum Auftakt durfte der Verein die Glückwünsche von Landrat Stefan Rößle, Bundestagsmitglied Ulrich Lange und vom Landtagsabgeordnetem Wolfgang Fackler entgegennehmen.

Einen Patenverein gab es nicht: Diese Aufgabe teilten sich die Schützen aus Itzing, Gosheim, Schweinspoint, Tagmersheim und Trugenhofen. Neben dem Festzug mit knapp 50 Delegationen war ein feierlicher Gottesdienst im Zelt, zelebriert durch Pater Manfred Laschinger, ein Höhepunkt der Feierlichkeiten. Der Geistliche zeigte sich in seiner Ansprache angetan von der Bereitschaft der Schützen, „aus dem Motiv des Glaubens heraus die Gemeinschaft zu pflegen“.

Bezirksschützenmeister Karl Schnell und Gauschützenmeisterin Rita Schnell erinnerten daran, dass die Schützen früher die Aufgabe gehabt hätten, Kommunen und Bürger zu schützen. Heute gehe es darum, sich einzubringen, gesellschaftlich aktiv zu sein. Bürgermeister Wildfeuer nannte den Schützenverein eine Säule des ehrenamtlichen Engagements.

Nach fast drei Jahren Vorbereitung und vielen Besprechungen und Sitzungen können es die Daitinger Schützen Ende der Woche wieder gemütlicher angehen lassen. Heute ist noch ein politischer Abend, zu dem Ministerpräsident Markus Söder kommt, und übermorgen müssen sie noch einmal kräftig Hand anlegen und das Festzelt abbauen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren