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Donauwörth

07.04.2021

Vorerst keine Corona-Modellstädte in der Region

Im Saarland und so wie hier in Tübingen sind Geschäfte für Getestete geöffnet. Donauwörth und Nördlingen wollten so ein Modell ebenfalls, kommen aber nicht zum Zug.
Foto: Tom Weller, dpa

Donauwörth und Nördlingen hatten sich beworben, versuchsweise die Kontaktbeschränkungen zu lockern. Warum die Landesregierung das nun stoppt.

Die Corona-Modellprojekte im Landkreis sind vorerst vom Tisch. Das geht aus einer Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch hervor. Die Städte Wemding, Nördlingen und Donauwörth hatten sich darum beworben, nach Vorbild der württembergischen Stadt Tübingen weitreichende Lockerungen durchsetzen zu dürfen. Dort dürfen Kunden gegen Vorlage eines negativen Corona-Tests Geschäfte, Gastronomie oder Kultureinrichtungen besuchen.

Geplant war, am Mittwoch eine Stadt pro Regierungsbezirk zu benennen, die für ein solches Modellprojekt vorgesehen ist. Inzwischen hat der Freistaat davon Abstand genommen. Bereits vergangene Woche stand fest, dass Wemding dafür nicht infrage kommt. Die Stadt wurde mit 6000 Einwohnern als zu klein angesehen. Nun steht fest, dass auch für Donauwörth, Nördlingen und die rund 50 weiteren Städte, die sich als Modellversuch im Freistaat beworben hatten, keine Lockerungen eintreten werden. Die Staatsregierung hat das Projekt verschoben.

Modellversuch in Tübingen verlängert: Freistaat verschiebt Projekt

Als Grund gab Ministerpräsident Söder die weiterhin angespannte Lage mit hohen Infektionszahlen und damit drohender Überlastung der Intensivstationen an. Auch in dem Modellvorbild Tübingen ist diese Entwicklung zu beobachten. Dort haben Land und Stadtverwaltung den Versuch jedoch trotz anhaltender Neuinfektionen verlängert. (dz)

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