Theater Donauwörth

23.02.2018

Vorhang auf!

Der Schalk ist ihnen anzusehen: den Akteuren der Inszenierung „Die drei Eisheiligen und die kalte Sophie“.
Bild: Thomas Broll

Der Klassiker „Die drei Eisheiligen und die kalte Sophie“ steht auf dem Spielplan

In diesem Jahr lädt der Theaterverein Donauwörth zu diesem absoluten Theaterklassiker von Georg Harrieder ein. Mit viel Witz und Schlagfertigkeit erfüllen die Eisheiligen mit ihrer Sophie ab dem 10. März die Bauernbühne in Auchsesheim. „Ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein ganz traditionelles Stück mit ländlichem Charme“, so begründet Martina Wittek, die Regisseurin des Stücks, ihre Auswahl. Seit November probten die zehn DarstellerInnen regelmäßig zunächst im Auchsesheimer Vereinsheim und dann direkt auf der Bühne im Gasthaus Hoser. Bei der Inszenierung achtet die Spielleiterin besonders auf Details. „Genaues Ausspielen der Charaktere, liebevoll gestaltetes Bühnenbild, besonders ausgewählte Kleidung und Maske sind wichtig, um den Zuschauer mit auf den Haidhof, Schauplatz des Geschehens, zu entführen.“

Die Kulisse mit ihrer ländlichen Einrichtung und dem eigens gebauten Kachelofen vermittelt die Gemütlichkeit, die eine richtige Stube auf dem bäuerlichen Hof ausmacht.

Diese Atmosphäre gehört genauso wie Lederhosen und Dirndl dazu, zur Geschichte von Burgl, der jungen Bäuerin, ihrem Großvater Pangraz und seinen beiden Freunden Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die „Eisheiligen“ immer noch arge Spitzbuben. Jemandem einen Streich spielen zu können, ist für sie eine geradezu kindliche Freude. Da hilft auch nicht die strenge Hand der gleichaltrigen Hauserin Sophie, die sich wünscht: „Wenn nur ein g’standener Bauer den drei Hallodris die Leviten gehörig lesen würde!“

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Aber dieser Wunsch Sophies geht nicht in Erfüllung. Trotz der vielen Heiratskandidaten, die allesamt vom Krenweiberl, der Hochzeitsschmuserin, auf den Hof gebracht werden, denkt Burgl nicht an den Ehestand – bis Vitus, der neue Jungknecht, kommt... Aber auch mit diesem hat Burgl so ihr rechtes Kreuz. Er hält nicht viel von der Arbeit und noch viel schlimmer, er verdreht Burgl den Kopf, ohne ihr ihn wieder richtig aufzusetzen.

Für den größten Wirbel am Haidhof sorgt schließlich der Auftritt einer Erbschleicherin, die jedoch zu guter Letzt entlarvt und überführt werden kann. Was aber wäre ein glückliches Ende ohne das Sichfinden von Burgl und Vitus und – natürlich – der Bekehrung der „Eisheiligen“, sehr zur Freude der „kalten Sophie“.

„Wir müssen ganz oft selber noch über die Witze lachen, obwohl wir schon seit November proben“, erzählt Sabine Müller, Darstellerin der Sophie. Die komischen, manchmal auch deftigen Dialoge versprechen einen kurzweiligen Theaterabend. Und wer an den Abenden nur wenig Zeit hat, kann sich in diesem Jahr zum ersten Mal über eine Kinder- und Seniorenvorstellung am Sonntag, 11. März, um 15 Uhr freuen. (dz)

Wer nun Lust hat, seine Lachmuskeln mal wieder so richtig anzustrengen, kann Karten reservieren unter der Telefonnummer 0906/8981 oder kann sich auf der Vereinshomepage www.theater-donauwoerth.de informieren.

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