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Wahl 2020: Die SPD kann überraschen

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Kommentar Von Barbara Wild
02.08.2019

Mit der Präsentation von Peter Moll ist der SPD eine Überraschung gelungen.

Mit der Präsentation von Peter Moll (siehe auch: Landrat: Peter Moll will es noch einmal wissen ) ist der SPD eine Überraschung gelungen – nachdem sich der Donauwörther Stadt- und Kreisrat bei einer Bewerbung um den frei werdenden OB-Posten zurückgehalten hat, haben selbst Politkenner nicht mehr mit einer Bewerbung des Ministerialrates gerechnet. Diese hat er nun eines besseren belehrt. Und damit erfüllt Moll auch viele Donauwörther einen Wunsch, denn in der Großen Kreisstadt hat er viele mit seinem Politikstil und seinem Profil überzeugt.

Zyniker sagen, es falle ja leicht sich als Landratskandidat aufstellen zu lassen, weil ja eh Amtsinhaber Stefan Rößle fest im Sattel sitzt. Das ist nicht abzustreiten, doch es ist noch über ein halbes Jahr bis zur Wahl – da kann noch einiges passieren. Und auch Rößle hat nicht nur Fans. Der enorme Zuspruch bei der Wahl 2014 gibt Moll zudem ein wenig Rückenwind.

Mit Moll als Landratskandidat hat die SPD im Landkreis nun eine Kandidatenliste zusammengestellt, die ihnen die wenigsten zugetraut hätten. Auch mit Jürgen Sorré haben sie in Donauwörth ein frisches Gesicht ins Spiel gebracht, das so unbelastet von bisheriger Stadtpolitik und mit einem erfrischenden Blick von außen beim Wähler auf den ersten Blick gut ankommt.

Jetzt gilt es für die Kandidaten, ihre Bereitschaft für ein Amt mit Inhalt zu füllen. Nur dann können sie auch gewinnen.

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