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Kommunalwahl 2020

17.01.2020

Walter Grob strebt in Buchdorf einen anderen Politikstil an

Der 50-jährige Walter Grob ist ein Einheimischer. Er will für die „Bürgerliche Mitte Buchdorf Baierfeld“ ins Rathaus einziehen.
Foto: Barbara Würmseher

Plus Walter Grob ist in Buchdorf aufgewachsen. Im März will er zum neuen Bürgermeister gewählt werden. Im Amt würde sein Fokus auf der Bürgerbeteiligung liegen.

„Ich bin halt ein Buchdorfer!“ – Mit diesen Worten fasst Walter Grob die Voraussetzungen zusammen, die ein Bürgermeister-Kandidat mitbringen sollte: Er selbst ist Einheimischer, in Buchdorf aufgewachsen, mit den Gegebenheiten des Ortes groß geworden und seit 16 Jahren Vorstand der Feuerwehr.

Mit Ehefrau Halyna und den drei Kindern lebt er am Ort und kennt die Bedürfnisse der Menschen aus eigenen Erfahrungen – vom Kleinkind bis zum alten Menschen. Für die neu gegründete unabhängige Gruppierung „Bürgerliche Mitte Buchdorf Baierfeld“ will Walter Grob als Bürgermeister ins Rathaus einziehen. „Ich möchte als Gemeindechef Bürgernähe leben und das Miteinander pflegen und damit die Dorfgemeinschaft stärken.“ Bei den Schwerpunkten seiner politischen Ziele liegen ihm diese drei besonders am Herzen:

Miteinander und Bürgerbeteiligung : „Wir müssen wieder mehr im Gemeinderat miteinander reden und weniger streiten“, sagt Walter Grob , der auch die Bürger in Entscheidungen einbeziehen will. „Ich möchte Arbeitskreise bilden, beispielsweise zum Thema Dorfladen. Auch mit den örtlichen Betrieben wie Metzgerei und Getränkemarkt müssen wir reden, in welcher Weise die in einen Dorfladen integriert werden können.“

Arbeitskreis für die Vereine

Einen weiteren Arbeitskreis kann sich Grob für die Vereine vorstellen – ganz konkret etwa für Schützen und Musikverein, die im neuen Dorfzentrum einen Platz bekommen sollen. Überhaupt ist die „Neue Mitte Buchdorf “ auch für ihn das wohl beherrschende Thema in der Gemeinde. „Dort soll es auch gezielt Angebote für Senioren geben“, wünscht er sich. Von Spielenachmittagen bis zu altersgerechtem Wohnen durch einen Privatinvestor sieht er eine große Bandbreite.

Zudem kann sich Walter Grob eine Turnhalle vorstellen, aber sicher nicht in den kommenden sechs Jahren. „Zur Verwirklichung aller Wünsche und Vorhaben brauchen wir ja gute Steuereinnahmen, etwa aus der Gewerbesteuer. Wir müssen einheimische Betriebe fördern und neue ansiedeln – mit Maß und Ziel, also umweltschonend und nachhaltig.

Moderates Wachstum in allen Bereichen

Nachhaltige Energiekonzepte: „Wir müssen als Gemeinde autark sein. Eine Biogasanlage haben wir bereits. Ergänzend dazu gibt es die Idee, Photovoltaikanlagen auf Feldern zu installieren“, sagt Grob. Allerdings will er dabei (wie auch generell bei Neubaugebieten) die Gefahr des Flächenfraßes nicht außer Acht lassen. Moderates Wachstum in allen Bereichen ist ihm wichtig.

Ehrenamt ist für Grob „ganz, ganz wichtig“. Er möchte ehrenamtlich Engagierte in den Vordergrund stellen, etwa bei Empfängen. „Ein Dorf ohne Vereine funktioniert nicht“, sagt er. „Vereine machen Jugendarbeit, bieten sinnvolle Freizeitgestaltung und sind das Rückgrat. (wüb)

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