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Infrastruktur

04.11.2019

Wann kommt Leben in die „Neue Mitte“?

Der Bereich um den Tapfheimer Bahnhof soll neu gestaltet und damit aufgewertet werden.
Foto: Helmut Bissinger

Die Neugestaltung des Bahnhofsareals soll 2020 angegangen werden

Es ist schon etliche Jahre her, als Tapfheims Bürgermeister Karl Malz Ideen zu Papier brachte, die wie eine Vision anmuteten. Doch nun scheint daraus Realität zu werden. Tapfheim soll eine „Neue Mitte“ erhalten, ein funktionales Zentrum – einen Ortsmittelpunkt also für Tapfheim und Donaumünster/Erlingshofen. Die Planungen sind in einer Phase, die eine Ausschreibung erster Arbeiten über den Winter ermöglichen.

„Im Frühjahr wollen wir mit dem Projekt beginnen“, erklärte Bürgermeister Karl Malz zum wiederholten Mal. Im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats macht er aber auch klar, dass noch etliche Details abzuklären seien, ehe die Bagger anrollen können. Vorrangig geht es dabei um die unterirdischen Kanäle. Eine Befahrung hat ergeben, dass es etliche Schadstellen gibt. Sie sollen im Zuge des Ausbaus beseitigt werden. „Wichtig ist, dass das, was wir bauen, später auch funktioniert“, sagt Malz. Das sei auch eine Hauptforderung des Gemeinderats. Die Bahnhofstraße soll ein Gesicht erhalten, das an frühere Zeiten erinnert. Dabei will Malz auch versuchen, möglichst viele Parkplätze zu schaffen: „Denn der Bedarf ist wirklich vorhanden.“ Ungeklärt ist, welche Materialien in den einzelnen Teilbereichen verwendet werden sollen. Dafür will das planende Büro dem Gemeinderat demnächst Muster vorlegen.

Nach wie vor Bestand haben die Pläne der Deutschen Bahn, eine Fußgängerunterführung zu schaffen. Wann dieses Vorhaben verwirklicht ist, steht aber offenbar noch in den Sternen. Wichtig ist Malz, dass die Regierung von Schwaben bereits finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt hat. Seit einigen Jahren ist die Gemeinde im Städtebauförderprogramm.

Auch bei einem anderen Projekt erkennt der Bürgermeister Fortschritte. Der Naturraum an der Kessel in Donaumünster soll aufgewertet werden. Dort hat auch der Heimat- und Brauchtumsverein sein Domizil. Manche sprechen schon von einem „Leuchtturmprojekt“. Schon seit Jahren steht die Maßnahme auf der Agenda: Der Naturraum soll erlebbar gemacht werden. Die Gemeinde will nun die Voraussetzungen schaffen, um dort „kleine, liebliche Dorfveranstaltungen“ durchführen zu können, wie es Karl Malz einmal formuliert hat. Ein schöner Platz soll in jedem Fall entstehen, die angrenzende Festwiese einladender werden. Wie das Areal (auch mit Pflastersteinen) ansprechender werden soll, dazu gibt es bereits Ideen. Sie wurden erst kürzlich vom Gemeinderat erörtert. Auf dieser Basis soll der Planer nun Entwürfe vorlegen.

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