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Donau-Ries

10.09.2020

Warum heulen heute im Landkreis Donau-Ries die Sirenen?

Heute heulen im Landkreis Donau-Ries die Sirenen. 
Bild: Daniel Strautmann

Der Heulton der Sirenen ist am Donnerstag im ganzen Landkreis Donau-Ries zu hören. Was dahinter steckt.

Am Donnerstag wird es laut. Aber keine Sorge, der Alarm ist nur ein Testlauf. Denn am heutigen Donnerstag, 10. September, findet um 11 Uhr der landesweit einheitliche Sirenenprobealarm statt. Dieser liegt in diesem Jahr im Rahmen des erstmalig durchgeführten bundesweiten Warntages. Der soll ab diesem Jahr jährlich jeweils am zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern wird die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland getestet.

Dieser Probealarm betrifft die Gemeinden Amerdingen, Asbach-Bäumenheim, einen Teilbereich von Deiningen, Genderkingen, Holzheim, Marxheim, Mertingen mit Ortsteil Druisheim, Münster, Niederschönenfeld, Oberndorf, den Markt Kaisheim, die Stadt Rain, sowie die beiden Großen Kreisstädte Donauwörth und einen Teil von Nördlingen.

Nicht alle Sirenen im Landkreis Donau-Ries werden aktiviert

Das Landratsamt Donau-Ries weist darauf hin, dass nicht alle Sirenen in den genannten Gemeinden aktiviert werden, sondern nur die Sirenen im Umkreis von zehn Kilometern um Rain und in der Gemeinde Amerdingen, in der Gemeinde Deiningen und der Großen Kreisstadt Nördlingen nur in Teilbereichen. Neben dem Sirenensignal werden wieder, soweit vorhanden, auch andere Warnmittel, wie zum Beispiel die seit Januar 2018 auch im Landkreis Donau-Ries verwendete Warn-App „NINA“ auf dem Smartphone getestet.

Durch die Konzentration der alarmauslösenden Stellen auf die Integrierte Leitstelle erfolgt die Alarmierung aus technischen Gründen nicht zum gleichen Zeitpunkt, sondern innerhalb eines Zeitraumes von etwa 20 Minuten nach 11 Uhr.

Was bei "echten" Alarm zu tun ist

Dieser Sirenenprobealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Der Sirenenprobealarm besteht aus einem einminütigen Heulton, der die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen soll, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Eine Entwarnung würde im Ernstfall per Rundfunk bekannt gegeben. (dz)

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