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Kommunalwahl 2020 

19.12.2019

Was Walter Grob in Buchdorf verändern will 

Vor zahlreichen Zuhörern stellte Walter Grob (rechts) seine Ziele vor, die er erreichen möchte, sollte er zum Bürgermeister der Gemeinde Buchdorf gewählt werden.
Bild: Jürgen Leykamm

Der Kandidat der neu gegründeten „Bürgerliche Mitte Buchdorf/Baierfeld“ verrät bei einer gut besuchten Vorstellung, was er sich für eine möglich Amtszeit vornimmt. 

„Bürgerliche Mitte Buchdorf/Baierfeld“ (BMBB) heißt die neue Gruppierung, die bei den Kommunalwahlen in der Juragemeinde mitmischen will – und zwar mit einem Bürgermeisterkandidaten und einer Liste für die Wahl zum Gemeinderat. Mitte Januar erfolgt die Nominierungsversammlung. 

Initiator Walter Grob hoffte erst einmal auf guten Besuch einer Infoveranstaltung im Buchdorfer Pfarrheim. Dies erfüllte sich. Für 90 Personen war der Saal bestuhlt worden, doch die Sitzplätze reichten nicht aus. Für den 49-Jährigen belegt das große Interesse, dass „sich viele Bürger eine Veränderung in der Gemeindepolitik wünschen“.

Seit 16 Jahren Vorsitzender der Feuerwehr Buchdorf

In Monheim geboren und in Buchdorf aufgewachsen, ließ sich Grob erst zum Maschinenschlosser und darauf zum Justizvollzugsbeamten ausbilden. Als solcher ist er seit 2004 in der Justizvollzugsanstalt Kaisheim tätig. Der verheiratete, dreifache Familienvater ist seit 16 Jahren Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Buchdorf.

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Immer wieder seien Mitbürger auf ihn zugekommen mit dem Anliegen, er möge doch eine neue politische Gruppierung ins Leben rufen, so Grob. Der formulierte in der Info-Veranstaltung seine Ziele. Die gute Entwicklung der Gemeinde sei vor allem der Ansiedlung zahlreicher Betriebe zu verdanken, die für hohe Gewerbesteuereinnahmen sorgten: „Das soll auch in Zukunft so bleiben.“ Nun heiße es die ansässigen Unternehmen zu stärken und neue „nach Buchdorf zu bringen“. Damit dies gelinge, brauche es eine gute Infrastruktur. Die Straßen seien zwar fast alle erneuert, doch dürfe man den den Breitbandausbau nicht vergessen.

Erhalt der Buchdorfer Grundschule

Ein zentrales Anliegen der BMBB sei der Erhalt der Buchdorfer Grundschul-Außenstelle. Auch für die Senioren gelte es Angebote zu unterbreiten, beispielsweise in Form eins Mehrgenerationenhauses. Das Ehrenamt heiße es noch mehr zu stärken. Außerdem sei es das Bestreben, einen Heimatverein ins Leben zu rufen. „Wohnbau- und Gewerbeflächen zu bezahlbaren Preisen“ habe sich die Bürgerliche Mitte ebenso auf ihre Fahnen geschrieben. „Man muss auch die vorhandenen Baulücken im Ort schließen“, führte Grob weiter aus. 

Die Weiterentwicklung der Gemeinde erfordere Maß und Ziel. Dabei brauche es einen „sparsamen und nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Mitteln“. Die Folgekosten von Investitionsentscheidungen gelte es genau zu bedenken. Grob möchte eine Bürgersprechstunde einführen, in deren Rahmen Probleme direkt angesprochen werden könnten. Frischen Wind wolle die BMBB in den Gemeinderat bringen. Diesbezüglich wurde Grob deutlich: „Es muss wieder sachlich und informativ diskutiert werden.“ Die verschiedenen Meinungen sollten auch zu Gehör kommen, mahnte er an. Deswegen sei das Motto der neuen Gruppierung: „Miteinander und bürgernah.“

Miteinander und bürgernah

Ob Grob zwecks politischer Kandidatur von der CSU angefragt worden sei, wollte ein Zuhörer wissen. Grob verneinte – allerdings hätte er sich auch verweigert. Für eine Mitarbeit seinerseits in jener Partei müsste sich in dieser „einiges ändern“. Stattdessen sei man nun selbst mit einer schlagkräftigen Gruppe am Start. Bis dato stünden zwölf Personen auf der Liste. Die Namen dürfe er aus Datenschutzgründen nicht nennen. Er verriet nur: Auf ihr „befinde sich kein amtierendes Gemeinderatsmitglied. Es gelte ja frischen Wind in das Gremium zu bringen.

„Wir werden einen fairen und sachlichen Wahlkampf führen“, kündigte Grob an. Um den Stein ins Rollen zu bringen, würden aber noch 50 Unterstützerunterschriften benötigt.

Die eigentliche Nominierungsversammlung werde am Sonntag, 19. Januar, um 19.30 Uhr im Café Eisenwinter stattfinden.

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